Hans Wicki, Verwaltungsratspräsident der Titlis Bahnen, erklärt im Interview die Gründe für eine mögliche Anpassung des Projekts Materialseilbahn. Die Rückkehr internationaler Gäste ist schneller und zahlreicher als erwartet, was zu Herausforderungen bei der Logistik führt.
«Mehr internationale Gäste als erwartet»: Verwaltungsratspräsident Hans Wicki äussert sich zur geplanten Materialseilbahn : Das kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. Wir stecken noch mitten in den Abklärungen über Alternativen und werden uns an einer nächsten VR-Sitzung festlegen. Die Baustelle geht bald in die Winterpause, so haben wir noch ein wenig Zeit. Aber in den nächsten Wochen muss entschieden werden.
Es war schon immer geplant, dass wir die Pendelbahn 2026 während der grösseren Revision der Rotair kurzfristig für den Gästetransport einsetzen. Die Pendelbahn, die wir im Januar in Betrieb nehmen, ist aber nur eine Einpendelbahn und kann die Rotair mit ihren zwei Kabinen bezüglich Kapazität nicht ersetzen.
Branchenkenner sprechen von Baukosten zwischen 20 und 30 Millionen Franken für die Materialbahn. Mit wie hohen Kosten rechnen Sie? Das wird sich während des Baubewilligungsverfahrens zeigen. Ich gehe aber nicht davon aus, dass eine Seilbahn ein Problem ist für eine Wildruhezone. Es geht aber auch um temporäre Eingriffe in die Natur, die wir sorgfältig abklären müssen.Zuerst muss klar sein, ob man sie bauen kann. Auch der Grundeigentümer muss sein Einverständnis geben.
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