Die Strompreise der SAK (St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG) – zusammengesetzt aus den Komponenten Energie, Netznutzung und Abgaben – steigen 2024 erneut an. Für...
Die Strompreise der SAK – zusammengesetzt aus den Komponenten Energie, Netznutzung und Abgaben – steigen 2024 erneut an. Für einen durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt bedeutet dies jährliche Mehrkosten von knapp 20 Prozent, bzw. rund 245 Franken. Neben den seit Ende 2021 deutlich gestiegenen Preisen an den Energiemärkten zeichnen sich auch die Tarife des Schweizer Übertragungsnetzbetreibers Swissgrid für die erneute Preissteigerung verantwortlich.
Trotz langfristiger strukturierter Beschaffungsstrategie und der Strommenge aus den eigenen Produktionsanlagen der SAK führen die extremen Preisniveaus insbesondere aus dem Jahr 2022 zu höheren Stromkosten im kommenden Jahr. So steigt der Energiepreis für einen durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt gegenüber dem Vorjahr von 14,59 Rappen pro Kilowattstunde auf 17,67 Rp./kWh an.
Rücklieferanten im SAK Netz profitieren dagegen von den gestiegenen Beschaffungskonditionen. Beispielsweise wird der Rückliefertarif für Anlagen kleiner 150 Kilovoltampere auf 13,57 Rp./kWh angehoben. Zusätzlich können die Herkunftsnachweise der SAK abgegeben werden, wodurch sich die Gesamtrückliefervergütung der SAK auf 16,07 Rp./kWh erhöht.
Die allgemeinen SDL erhöhen sich von 0,46 auf 0,75 Rp./kWh infolge höherer Beschaffungsaufwendungen für die Regelleistungsvorhaltung und dem Abbau vorhandener Unterdeckungen aus Vorjahren bei Swissgrid. Zudem werden ab 2024 erstmals die Kosten für die Stromreserve in Höhe von 1,20 Rp./kWh bei den Endkunden erhoben. Der Bund hat verschiedene Massnahmen zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit getroffen.
Gerne bieten wir Ihnen bei Interesse ergänzende Informationen, Bildmaterial sowie ein Mediengespräch mit unseren Spezialisten an. SAK – Gut fürs Leben.
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