Obwohl McKinsey mit Skandalen und harten Arbeitsbedingungen konfrontiert ist, mangelt es den Beratern nicht an Bewerbern. Doch das Beratungsunternehmen kämpft mit einem neuen Problem: Die Angst vor radikalen Sparmaßnahmen bei der Migros zeigt, wie tief die Sorgen in Unternehmen über die Geschäftspraktiken von McKinsey reichen.
Aufsteigen oder rausfliegen: Gen Z will trotz Knallhart-Bedingungen zu McKinsey – doch das Beratergeschäft lief auch schon besser
Die Migros will im Rahmen ihres Sparprogramms 1500 Stellen streichen und sich auf ihr Kerngeschäft fokussieren. Deshalb trennt sie sich vom Industriebetrieb Mibelle, dem Fachmarkt Melectronics oder dem Reiseanbieter Hotelplan. Die Art des Verkaufs rieche «sehr stark nach dem Beratungsunternehmen McKinsey», sagte ein ehemaliger Migros-Manager zu dieserDass Migros-Chef Mario Irminger auf McKinsey zurückgreift, zeigt, wie massiv der Reformbedarf beim Händler ist.
Tatsächlich arbeitet McKinsey oft bei der praktischen Umsetzung der eigenen Vorschläge mit. Generell hilft es dem Beraterriesen, dass selbst grosse Konzerne meist kaum ausreichend Ressourcen haben, um komplexe Umstrukturierungen zu stemmen. Ihr Geld verdienen die Berater auf zwei Arten. Entweder erarbeiten sie für ein Fixhonorar eine Strategie. Oder sie füllen die Kasse mit einer Erfolgsbeteiligung.
Weltweit gehen bei McKinsey über eine Million Bewerbungen pro Jahr ein. Davon erhalten rund 10’000 Kandidaten einen Job, also ein Prozent. Dem Vernehmen nach ist man in der Schweiz noch selektiver.
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