Die US-Marine hat bestätigt, dass es an Bord der USS Abraham Lincoln zu acht Suizidversuchen kam. Die Berichte über die psychische Belastung der Besatzung waren zuvor von Präsident Trump und Verteidigungsminister Hegseth als Fake News abgetan worden.
«Was Trump als ‹Fake News› betitelte, entpuppte sich als ernste Lage» Auf dem Flugzeugträger USS Abraham Lincoln kam es zu acht Suizidversuche n. Zuvor hatten Trump und sein Kriegsminister die Berichte über die Belastung der 5000 Besatzungsmitglieder abgetan.
Die USS Abraham Lincoln verlässt den Hafen von Laem Chabang nahe Pattaya, Thailand, und macht sich auf den Heimweg in die USA. anfangs September auf dem Heimweg in die USA. Vor dem mehrtägigen Halt nahe Bangkok war das Schiff 264 Tage ohne Unterbruch auf See.
Im August mehrten sich Berichte, die lange Zeit belaste die psychische Gesundheit der 5000 Menschen an Bord. Zudem fehlten wichtige Lebensmittel. Doch die Marine spielte die Probleme herunter. Präsident Donald Trump sagte lapidar, der Einsatz sei «bei weitem nicht lang genug» gewesen und Pentagon-Chef Pete Hegseth nannte die Berichte «Fake News».
Am Dienstag nun räumte die Marine ein, dass es sehr wohl Probleme gab. Gemäss amtierendem US-Marine-Staatssekretär Hung Cao hätten acht Besatzungsmitglieder des Verbandes um die USS Abraham Lincoln versucht, sich das Leben zu nehmen. Dies geht aus der Antwort auf eine Frage der demokratischen Senatorin Kirsten Gillibrand hervor, Zwar wies Cao in seinem Schreiben die Berichte über defekte Wasserleitungen und Engpässe bei frischen Lebensmitteln zurück. Er räumte aber vorübergehende «lokale Rohrleitungsausfälle» und Probleme mit der Entsalzungsanlage ein.
Das Angebot an Mahlzeiten sei «für kurze Zeit» eingeschränkt gewesen. Senatorin Gillibrand, Mitglied des Verteidigungsausschusses des Senats, kritisierte aufgrund Caos Antwort die Reaktionen der Trump-Regierung: «Was Trump und Minister Hegseth als ‹Fake News› betitelten, entpuppte sich als ernste und sich verschlechternde Lage für unsere Soldaten», erklärte sie in einer Stellungnahme am Mittwoch.
«Unsere Truppen und ihre Familien bringen jeden Tag enorme Opfer, doch der Präsident hat sie mit offener Respektlosigkeit abgetan», fügte Gillibrand hinzu. Die USS Abraham Lincoln verliess Kalifornien im November und segelte Richtung südchinesisches Meer. Als der Irankrieg im Februar ausbrach, wurde sie vom Oberkommando in den Nahen Osten umgeleitet. Der Einsatz des Schiffes sollte ursprünglich nur bis Mai dauern und wurde dann immer wieder verlängert.
Im August wurde sie vom Flugzeugträger USS George Washington abgelöst.nach wie vor eine der häufigsten Todesursachen bei der US-Navy und der Marineinfanterie. Veteranen weisen im Allgemeinen eine höhere Selbstmordrate auf als Amerikaner, die nicht im Militär dienten.unter 956 Matrosen ergab, dass Soldaten an Bord von Schiffen der US-Marine im Vergleich zu anderen Truppengattungen des US-Militärs am häufigsten unter «schwerwiegenden psychischen Belastungen» leiden.
Gründe dafür sind laut Studie Stressfaktoren wie schlechte Wohnbedingungen, Lärm und anspruchsvolle Dienstpläne, die wenig Zeit für Schlaf und Erholung lassen. Die USS Abraham Lincoln verlässt den Hafen von Laem Chabang nahe Pattaya, Thailand, und macht sich auf den Heimweg in die USA.
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