Lea und Jan Huber starten an der Rad-WM in Montreal erneut gemeinsam

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Lea und Jan Huber starten an der Rad-WM in Montreal erneut gemeinsam
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Die Geschwister aus Sulz bestreiten nach dem Vorjahr wieder gemeinsam eine Weltmeisterschaft. Montreal ist diesmal der Schauplatz.

Vor einem Jahr bestritten die Geschwister Lea und Jan Huber aus Sulz erstmals gemeinsam eine Rad-WM. Jetzt kommt es in Montreal zu einer Zugabe. Unter besonderen Voraussetzungen.

Weit entfernt in Ostafrika setzte Jan Huber vor ziemlich genau einem Jahr das erste grosse Ausrufezeichen seiner Radsport-Karriere. In der ruandischen Hauptstadt Kigali fuhr er im U23-WM-Strassenrennen sensationell auf den zweiten Rang. Logisch, erinnert er sich auch jetzt noch gerne an dieses Highlight,.

«Natürlich gibt mir diese Silbermedaille Motivation im Hinblick auf das aktuelle WM-Rennen. Aber eben: Das beginnt wieder bei null. » Zudem: Die Hauptprobe im Rahmen des U23-Einzelzeitfahrens am vergangenen Montag misslang dem Fricktaler allerdings gründlich. Nach einem verkorksten Rennen musste er sich mit Platz 41 zufriedengeben.

Huber wird am Freitag zusammen mit seinen vier Schweizer Teamkollegen Diego Casagrande, Nicolas Ginter, Nicolas Halter und Melk Zumstein das U23-Rennen bestreiten. Er tut dies nicht nur wegen seines letztjährigen Exploits mit einem guten Gefühl, sondern auch aus anderen Gründen.

«Einerseits stimmt die Formkurve. Ich habe mich in den letzten Wochen immer besser gefühlt. Und andererseits liegt mir auch der Rundkurs hier in Montreal, welcher ein sehr hartes Rennen verspricht. » Das Ziel des Aargauers, welcher für das Tudor-Nachwuchsteam fährt, ist klar: «Ich will wieder um die Medaillen mitfahren können.

»Davon ist Jan Hubers ältere Schwester, Lea, freilich ziemlich weit entfernt. Auch die 22-Jährige gehörte vor einem Jahr zur WM-Delegation von Swiss Cycling in Ruanda und beendete das Strassenrennen auf Platz 21. Auch in diesem Jahr wird die Sulzerin unter normalen Umständen nichts mit der Medaillenvergabe zu tun haben. Was einen recht simplen Grund hat.

Lea Hubers Domäne liegt eher auf dem Mountainbike, wo sie zuletzt auch die meisten Wettkämpfe bestritt - unter anderem Ende August die WM in Val di Sole, wo sie im Sprint auf Platz 9 fuhr.

«Ich weiss deshalb nicht genau, wie mein Formstand auf dem Strassenvelo ist», erklärt die Aargauerin, die sich nach einem intensiven Trainingsblock aber dennoch gut fühlt: «Ich freue mich auf jeden Fall sehr auf das Rennen. » Vor allem auch deshalb, weil ihr das Streckenprofil mit ihren Bike-Hintergrund passt: «Es hat kurze und schwere Anstiege, was mir zu gute kommen könnte. » Huber geht davon aus, dass es zu einem Ausscheidungsrennen kommen wird.

«Mein Ziel ist es deshalb, so lange wie möglich an der Spitze dranbleiben zu können», sagt die Sulzerin und ergänzt: «Cool wäre auch, wenn ich und meine beiden Teamkolleginnen Mara Winter und Anina Hutter das Rennen aktiv mitprägen könnten. »Zum ersten Mal wurden Lea und Jan Huber gemeinsam für die Strassen-WM aufgeboten – und reisen dafür nach Ruanda. Für das Geschwisterpaar aus Sulz ist es eine besondere Premiere auf ungewohntem Terrain.

Vier Medaillen holte die Schweiz an der WM in Ruanda. Eine davon ging in den Aargau. Jan Huber gewann im U23-Rennen Silber. So fuhr er den überraschenden Erfolg ein und so geht es für ihn nun weiter.

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