– Lars Lunde: «Der FCB? Keine Chance auf den Titel!»

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– Lars Lunde: «Der FCB? Keine Chance auf den Titel!»
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Nau.ch-Kolumnist Lars Lunde eine erste Zwischenbilanz zu YB – und blickt zurück auf den Meistertitel 1986 und das Europapokal-Duell mit Real Madrid.

Nau.ch-Kolumnist Lars Lunde eine erste Zwischenbilanz zu YB – und blickt zurück auf den Meistertitel 1986 und das Europapokal-Duell mit Real Madrid. Lars Lunde gefällt das Kader besser als in den Saison zuvor – er hofft aber auf noch mehr Dominanz.laufende Saison.

Ich habe die Walliser zuletzt gesehen. Sie haben eine gute Kaderbreite, aber ich bin nicht sicher, ob das reichen wird. Stand jetzt würde ich auf Lugano undspielen können. Aber Fussball ist doch der schönste Job im Leben, da spielt es doch keine Rolle, wer an der Seitenlinie steht.

Aber als Team hat man viel Macht, Der: Die Berner haben einen grösseren Umbau hinter sich, das Kader wurde verändert und verkleinert. Wie zufrieden sind Sie mit derDas Kader ist sicher besser zusammengestellt, als in den letzten Saisons. Es bietet auch jungen Spielern Chancen auf Einsatzzeit, zudem stimmt die Mischung aus Erfahrung und Talent.wieder mehr. Und auch Gregory Wüthrich muss schon wieder ersetzt werden.

Er verpasst sehr viele Spiele, so kann er nicht zum Leader werden. Und dafür hatte man ihn ja eigentlich geholt. Ja! Bei Alvyn Sanches macht es einfach Spass, ihm zuzuschauen.

Er ist für Schweizer Verhältnisse ein Top-Talent. Neuzugang Kaly Sène gefällt mir gut, er bewegt sich stark – ein guter Transfer. Und Samuel Essende ist ein richtiger Bulldozer im Zentrum.noch etwas dominanter auftreten. Es gibt noch zu viele Phasen im Spiel, in denen es kippen kann – obwohl die Young Boys jeweils das bessere Team sind.hat mehr Biss und mehr Moral, man reagiert besser auf Rückschläge.

Das liegt aber auch an den besseren Resultaten, da wird die Stimmung automatisch besser. Für mich ist das eine Katastrophe! Das hätte man anders lösen müssen, diese Pause ist zu lang. Und es hat auch Einfluss auf die Meisterschaft: Einige Teams aus derDabei spricht man immer von der Belastungssteuerung.

Damit kann ich nicht viel anfangen: Es gibt doch nichts Schöneres, als alle drei Tage Fussball zu spielen? Klar, keine Frage! Aber wir haben früher immerhin noch unsere Koffer und Bälle selber getragen . Im Alter wird man zum Klugscheisser, das geht mir auch so.

Ich finde einfach: Es gibt nichts Schöneres, als Fussball zu spielen. Und gerade in einem kleinen Land wie der Schweiz sind die Distanzen kurz. Man darf nicht immer nach Entschuldigungen suchen.gewechselt ist, wurde bei uns alles besser. Er hat unser Leben als Fussballer verändert und alles in die richtigen Bahnen gelenkt.

Wir wurden alle ein paar Prozent stärker, haben gewonnen und mit den Siegen ist eine Eigendynamik losgegangen. Dann gewinnst du auch mal ein Spiel glücklich – das braucht es auf dem Weg zum Titel. Wahnsinn, wenn ich heute in die Kurve schaue: Diese Fahnen, diese Stimmung. Bei uns sassen meist ein paar Fans im Trikot auf der Tribüne .

Und nach unserem Meistertitel war in der Stadt nichts los. Aber das Schöne: Bern ist eine geniale Stadt. -Präsident hat gesagt, dass ich die Spiele gegen Real noch machen muss. Alle haben aber gewusst, dass ich gehe – es war eine angespannte Zeit.

Dann kam das Weisse Ballett nach Bern, Diese Spieler habe ich nur aus dem TV gekannt. Glück für uns, dass sie im Hinspiel keinen Schritt zu viel gemacht haben. Prytz flankt auf Bamert, 1:0. Ein Highlight für uns – aber in derDas Hinspiel gewinnen die Berner dank einem Bamert-Tor mit 1:0.

- keystoneim Halbfinal. Das war wie Tag und Nacht. Wenn wir ehrlich sind: Gegen uns haben sie in der Schlussphase zweimal mit dem «Füdli» gewackelt und das Spiel war durch.im grossen Bernabeu zu spielen. Aber wir hatten kaum eine Chance.

Als ich mit den Bayern gegen Real gespielt habe, war der Respekt der Madrilenen dann deutlich grösser. Trotzdem haben wir sie dann bezwungen. Das schmerzt natürlich und ist nicht gut. Aber das Positive: Man hat die Lehren daraus gezogen, das sieht man auch am aktuellen Kader. Nächste Saison sind wir wieder dabei. Schliesslich spielt

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