Die EZB wird laut ihrer Präsidentin Christine Lagarde alle Kräfte mobilisieren, um die Inflationswelle im Euroraum zu brechen.
"Und wir werden alles tun, was nötig ist, um die Inflation auf zwei Prozent zurückzubringen", sagte die Französin der spanischen Mediengruppe Vocento in einem am Sonntag veröffentlichten Interview. Sie bekräftige ihr Signal, die Zinsen Mitte des Monats um einen halben Prozentpunkt zu erhöhen. Dies sei"sehr, sehr wahrscheinlich". Zuletzt war die Teuerungsrate nur minimal auf 8,5 Prozent gesunken.
Diese legte im Februar den dritten Monat in Folge zu - auf ein Allzeithoch von nunmehr 5,6 Prozent."Kurzfristig wird die Kerninflation hoch sein", warnte Lagarde. Der an den Finanzmärkten massgebliche Einlagensatz der EZB liegt derzeit noch bei 2,50 Prozent. Die EZB-Chefin hatte einen Zinsschritt in Höhe von 0,5 Prozentpunkten für die Sitzung am 16. März bereits signalisiert und sieht sich durch die Inflationsentwicklung nunmehr in dem Vorhaben bestätigt.
Die Notenbank wird auf der Sitzung Mitte des Monats neue Projektionen zu Wachstum und Inflation vorlegen. Im Dezember hatten ihre Volkswirte für 2023 einen Anstieg der Wirtschaftsleistung im Euroraum um 0,5 Prozent veranschlagt und für 2024 von 1,9 Prozent. Zugleich rechneten sie mit einem auf Jahre hinaus erhöhten Preisdruck: 2023 soll die Inflationsrate demnach bei 6,3 Prozent liegen und 2024 den Schätzungen zufolge bei 3,4 Prozent.
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