Lachgas-Schmuggel endet teuer: Zürcherin muss 9000 Franken für Vernichtung bezahlen

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Lachgas-Schmuggel endet teuer: Zürcherin muss 9000 Franken für Vernichtung bezahlen
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Sie bog an der Grenze um – doch die Zöllner merkten es. Nun zahlt sie den Preis für 78 Lachgasflaschen.

Zürcherin muss die Vernichtung von 78 Lachgasflaschen bezahlen Eine Frau führte im März 2024 illegal rund 74 Liter Lachgas aus Frankreich ein, wurde aber in Pratteln abgefangen.

Sie wehrte sich vor Gericht vergeblich gegen eine Rechnung über 9000 Franken. Eine im Kanton Zürich wohnhafte Frau muss über 9000 Franken für die Vernichtungskosten von 78 Flaschen Lachgas bezahlen. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden. Sie hatte im März 2024 versucht, das Gas illegal in die Schweiz einzuführen, und war in Pratteln BL erwischt worden.

Das für die Einfuhr solcher Chemikalien zuständige Bundesamt für Gesundheit hatte die Vernichtung angeordnet und der Schmugglerin dafür 9050 Franken in Rechnung gestellt. Dagegen hatte die Frau vor dem Bundesverwaltungsgericht rekurriert, weil die Flaschen lediglich einen Marktwert von 1600 Euro hätten. Das Gericht wies den Rekurs ab, wie aus seinem Urteil vom 22. September hervorgeht.

Der Marktwert stehe in keinem Zusammenhang mit den Entsorgungskosten. Diese hingen vielmehr von der Gefährlichkeit der Ware ab. So müssten in den Verbrennungsanlagen zusätzliche Vorsichtsmassnahmen getroffen werden, um jegliches Risiko einer Explosion zu verhindern. Die im Kanton Zürich wohnhafte Frau hatte zunächst versucht, in den frühen Morgenstunden über Basel im Auto in die Schweiz einzureisen – im Kofferraum die 78 in Frankreich gekaufte Flaschen, insgesamt 74,1 Liter Lachgas, wie es hiess.

Als sie Zöllner am Grenzübergang gesehen habe, sei sie umgekehrt – was den Beamten jedoch nicht entgangen sei. Die Zöllner hätten das Fahrzeug gemeldet. Schliesslich sei die Frau über einen anderen Grenzübergang in die Schweiz gefahren, sei aber auf einem Autobahnrastplatz bei Pratteln abgefangen worden.

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