Mit dem Ende der Credit Suisse bietet sich für Schweizer Privatbanken die einmalige Chance, Kundengelder gleichsam im Zeitraffer zu gewinnen. finews.ch zeigt, wie weit ihnen das in diesem Jahr schon gelungen ist.
Ende letzten Jahres verwaltete die Credit Suisse noch knapp 1,3 Billionen Franken an Vermögen – Tendenz sinkend, denn bei der krisengeschüttelten Grossbank zogen die Kunden weiterhin Millionen ab, was Mitte vergangenen März in einen neuerlichen «Bank Run» ausartete und schliesslich zur Zwangsübernahme durch die grössere UBS führte.
Eine Zusammenstellung des verwalteten Vermögens führender Schweizer Vermögensverwaltungsbanken und Inlandinstitute mit grossem Kommissionen-Geschäft lässt jetzt erahnen, wo der «CS-Effekt» bereits gespielt hat oder wo Institute dafür zumindest die Basis gelegt haben . Er mahnte, dass der Markt die Geschwindigkeit der Verschiebungen vielleicht überschätzt habe, denn: «Vermögende Privatpersonen lassen sich Zeit mit ihren Entscheidungen», so der Bär-Chef.Und nicht zuletzt versucht die UBS, die Gelder der CS zu halten respektive zurückzugewinnen. Im zweiten Quartal habe es diesbezüglich eine «gute Dynamik» gegeben, sagte UBS-CEO Sergio Ermotti kürzlich.
Julius Bär will die derweil die verwalteten Vermögen, die Ende Juni 440,7 Milliarden Franken betrugen, bis im Jahr 20230 auf eine Billion Franken mehr als verdoppeln. CEO Rickenbacher hält dies für ein erreichbares Vorhaben. «Wir haben das bewusst nie als Ziel mit einem festen Zeitrahmen formuliert. Aber wir befinden uns im Wachstumsmodus und solche Ambitionen sind nicht unrealistisch», sagte er.
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