Löhne im Kulturbereich: Die Zahlen, die alain_berset vorlegt, sind irreführend und grob verzerrend. Von Kellerflo
Von wem reden die? Freischaffende kommen in der Lohnstudie des Bundes nicht vor. Dreh für «Mais im Bundeshuus» von Jean-Stéphane Bron, 2003.Kulturarbeit ist notorisch prekär und unterbezahlt? Alles halb so schlimm, könnte man meinen, wenn man sich den neuen Bericht des Bundesrats zur sozialen Sicherheit der Kulturschaffenden in der Schweiz anschaut.
Die Aussagekraft dieser Daten ist allerdings nicht einfach nur «beschränkt», wie der Bundesrat im Bericht selber einräumt. Man muss da schon deutlicher werden: Die Zahlen sind irreführend und grob verzerrend, weil ihre Basis falsch ist – und zwar auf mehreren Ebenen. Immerhin verweist der Bericht wiederholt auch auf eine Studie, die der Verein Suisseculture Sociale zusammen mit der Kulturstiftung Pro Helvetia in Auftrag gegeben hatte. Darin kam das Forschungsinstitut Ecoplan vor zwei Jahren zu ganz anderen Zahlen: Sechzig Prozent der Kulturschaffenden gaben dort für die Jahre vor Corona ein Jahreseinkommen von unter 40 000 Franken netto an.
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