Der Aussenminister hoffte, mit einer Versetzung eine Personalie still und leise zu lösen. Das ging schief. Da gegen die Betroffene nichts vorlag, wurde ihr eine Abfindung ausbezahlt. Der Unmut im EDA ist spürbar.
Der Aussenminister hoffte, mit einer Versetzung eine Personalie still und leise zu lösen. Das ging schief. Da gegen die Betroffene nichts vorlag, wurde ihr eine Abfindung ausbezahlt. Der Unmut im EDA ist spürbar.Fällte einen für den Steuerzahlenden kostspieligen Personalentscheid: Ignazio Cassis.Nach Weihnachten forderte EDA-Vorsteher Ignazio Cassis den Abgang von Andrea Studer, der Stellvertreterin von Deza-Direktorin Patricia Danzi.
Der Aussenminister hoffte, mit einer Versetzung die Personalie Studer still und leise zu lösen – doch Studer weigerte sich. Da gegen sie nichts vorlag, musste ihr Cassis zusätzlich zur Kündigungsfrist Ende August eine Abfindung ausbezahlen.Musste Ende letzten Jahres gehen, obwohl sie sich nichts zu Schulden hatte kommen lassen: Andrea Studer, ehemalige Deza-Vize-Direktorin.Innerhalb der Deza sei die Stimmung auf dem Tiefpunkt, berichtet der «SonntagsBlick» weiter.
Weiteres Beispiel der angespannten Stimmung: Cassis habe 2021 bei einer Konferenz im Kursaal Bern für eine stärkere Kooperation mit der Privatwirtschaft geworben und dabei die Äusserung «Geld sei nicht schmutzig» fallen lassen, was viele Deza-Mitarbeitende irritiert habe. Einige Beamte werfen ihm eine «neoliberale Wende» im Departement vor.
Sinnbild für diese Wende sei der Besuch Cassis in einer Glencore-Mine in Sambia 2019 gewesen. Während Cassis den Konzern als gelungenes Beispiel für Schweizer Aussenwirtschaftspolitik sehe, sei der Konzern für viel Deza-Mitarbeitende eine problematische Firma, mit schwerwiegenden Menschenrechtsproblemen.
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