Für die Politik ist es verlockend, heute weniger Klimaschutz zu betreiben und künftig in CO₂-Filter zu investieren. Die Idee ist aber «extrem gefährlich», wie eine neue Studie zeigt.
Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wieFür die Politik ist es verlockend, heute weniger Klimaschutz zu betreiben und künftig in CO₂-Filter zu investieren. Die Idee ist aber «extrem gefährlich», wie eine neue Studie zeigt.Für die Politik ist es verlockend, eine Erderwärmung von mehr als 1,5 Grad zuzulassen und die Erde später zu kühlen.
«Es ist wichtig, im politischen Diskurs nicht nur das Endziel zu betrachten, das heisst, die Stabilisierungstemperatur am Ende des Jahrhunderts», sagt die Klimaforscherin Sonia Seneviratne von der ETH Zürich, Koautorin der Studie, «sondern auch den Weg dahin.» «Es ist momentan überhaupt nicht klar, ob eine derartige Reduktion der globalen Erwärmung überhaupt möglich ist», sagt Klimaforscherin Sonia Seneviratne. Denn die Erwärmung könnte durch starke Rückkopplungen im Erdsystem verstärkt werden,was mit massiven Methanemissionen einhergeht, einem potenten Treibhausgas. «Somit ist eine Überschreitungsstrategie extrem gefährlich», sagt Seneviratne.
All diese Überschreitungsszenarien stehen und fallen damit, dass die Methoden, um CO₂ nachhaltig aus der Atmosphäre zu entfernen, die sogenannten Carbon-Dioxide-Removal--Technologien, künftig in grossem Massstab zur Verfügung stehen. Dazu gehört der direkte Einfang von CO₂ aus der Atmosphäre und dessen langfristige Lagerung im Untergrund.
Diese präventiv hohe CDR-Kapazität hätte noch einen weiteren Nutzen: Mit ihr liesse sich nicht nur eine unerwartet hohe Erderwärmung bremsen, sondern die Abkühlung der Erde zudem möglichst schnell herbeiführen. Denn je kürzer die Periode über 1,5 Grad ausfällt, desto geringer die Risiken des Überschreitens.
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