In Zukunft werden Katzen im Aargau, wie Hunde, registriert. Der Grosse Rat hat am Dienstag ein entsprechendes Anliegen gutgeheissen. Die grösste Fraktion war dagegen.
In Zukunft werden Katzen im Aargau, wie Hunde, registriert. Der Grosse Rat hat am Dienstag ein entsprechendes Anliegen gutgeheissen. Die grösste Fraktion war dagegen.Der Aargauer Grosse Rat hat am Dienstag mit 75 Ja- zu 62 Nein-Stimmen eine überparteiliche Motion überwiesen, welche eine Registrierungspflicht für Katzen im Kanton fordert.
Auch die EVP war sich uneins. Eine Minderheit der Fraktion sehe einen kantonalen Alleingang als nicht sinnvoll, sagte Christian Minder. Eine Mehrheit aber wolle die Motion unterstützen.Die SP-Fraktion hingegen begrüsste das Anliegen, wie Claudia Rohrer verkündete. Der bürokratische Aufwand wäre klein, sagte sie. Weiter würde mit der Katzenregistrierung ein Zeichen für eine verantwortungsvolle Tierhaltung gesetzt.
Eine Katze hat auch Regierungsrat Jean-Pierre Gallati. Der Regierungsrat lehnte den Vorstoss aber nicht deswegen ab, sondern weil die Kantone hier gar nicht gesetzgeberisch tätig sein dürften. Der Bund sei in der Verantwortung. «Alle Rechtsdienste der Departemente haben sich das angeschaut. Ein Katzenchip ist rechtlich nicht möglich», so der Regierungsrat. Dem Parlament spielte das keine Rolle. Es unterstützte den Vorstoss trotzdem.
Die Aargauer SVP kritisiert Meli Del Fabro von der Juso heftig – weil sie in einem TV-Auftritt einen Ohrring mit einem Code trug, der «Alle Polizisten sind Bastarde» bedeutet. Die Parole ist unter anderem in der linksextremen Szene verbreitet. Warum trug Del Fabro diese Ohrringe und was sagt sie zum Vorwurf der SVP?Copyright © Aargauer Zeitung. Alle Rechte vorbehalten.
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