Die Auffangstation für Katzen in Grub ist vor den Festtagen fast voll belegt. Monika Riepl, die Betreiberin der Station, nimmt kurz vor Weihnachten keine Tiere mehr auf, da sie befürchtet, dass sie als Weihnachtspräsent verschenkt werden. Sie spricht von einer Überflutung an Katzen, die auf Tierheime und Auffangstationen zukommt, und fordert ein fünfjähriges Zuchtverbot oder eine nationale Chip- und Kastrationspflicht.
Fast 50 Katzen , Beschimpfungen und ein Tritt gegen die Autotür: Ein Besuch bei der Stubentiger-Mama von Grub Die Auffangstation für Katzen in Grub ist beinahe voll belegt. Dennoch gibt Monika Riepl kurz vor den Festtagen keine mehr heraus, aus Angst, die Tiere wären als Weihnachtsgeschenk vorgesehen. Ein Besuch im «Chratzbom» in Grub, dem vorübergehenden Zuhause von fast 50 Stubentigern. Katzen zu verschenken, halten viele für eine gute Idee - nicht so Monika Riepl aus Grub.
Ihre Lieblinge gibt sie kurz vor den Festtagen nicht mehr heraus, aus Angst, sie könnten als Weihnachtspräsent enden. Auch wenn sie mehr als genug Tiere hierfür hätte. In ihrem Zuhause leben bis zu 50 Katzen - das ist die Maximalanzahl, die vom Veterinäramt bewilligt wurde. Derzeit sind es 49. 49 Katzen, mit denen sich Riepl in ihrem Häuschen Wohn-, Ess- und Schlafbereich teilt. Goofy, ein schwarzer Kater mit weiss gefleckter Brust, sitzt neben dem Esstisch, an dem dieses Gespräch mit Riepl stattfindet, und schaut aufmerksam zu. Ermani schläft derweilen auf dem Stuhl daneben. Langhaardame Lucy hat es sich mitten auf dem Tisch - zeitweise auch auf dem Schreibblock mit den Interviewfragen - gemütlich gemacht und der kleine Nemo hat Gefallen an der Fotokameratasche gefunden. Alle Tiere kennt Monika Riepl genau, weiss, woher sie kommen und was ihre Vorgeschichte ist. Und die ist nur selten gut. Während der Pandemie waren Haustiere wie Katzen sehr gefragt. Viele witterten das grosse Geschäft, liessen die Tiere nicht mehr kastrieren und verkauften die jungen Katzen über Facebook oder Internetplattformen wie Tutti an Meistbietende. Diese Nachwirkungen bekommen nun Tierheime oder Auffangstationen wie diejenige von Riepl zu spüren. Sie platzen aus allen Nähten. Riepl spricht gar von einem fünfjährigen Zuchtverbot, das notwendig wäre, um den Bestand wieder auf Vorcoronaniveau zu bringen. Oder einer nationalen Chip- und Kastrationspflicht. «Im aktuellen Jahr kamen so viele Katzen rein wie noch nie»
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