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Julius Bär erzielt Rekordgewinn und Allzeithoch bei verwalteten Vermögen

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Julius Bär erzielt Rekordgewinn und Allzeithoch bei verwalteten Vermögen
Julius BärPrivatbankRekordgewinn

Die Privatbank Julius Bär hat im ersten Halbjahr 2026 den Gewinn deutlich gesteigert und ein neues Rekordhoch erreicht. Die verwalteten Vermögen kletterten auf 547 Milliarden Franken. Das Neugeldwachstum blieb jedoch hinter den mittelfristigen Zielen zurück.

Die Privatbank Julius Bär hat im ersten Halbjahr 2026 ihren Reingewinn auf den höchsten Wert in der ganzen Firmengeschichte gesteigert. Der Konzerngewinn belief sich auf 673 Millionen Franken und lag damit mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahreszeitraum, als noch Sonderbelastungen den Gewinn geschmälert hatten.

Parallel dazu erreichten die verwalteten Vermögen mit 547 Milliarden Franken ein neues Rekordhoch. Beim Neugeldwachstum hingegen blieb die Bank mit einem Nettozufluss von 5,7 Milliarden Franken hinter den mittelfristigen Zielen zurück, was einem hochgerechneten Jahreswachstum von 2,2 Prozent entspricht. Die Bank führt dies auf die anhaltenden Auswirkungen des verschärften Risiko- und Compliance-Rahmens zurück, hält aber an ihrem Ziel von vier bis fünf Prozent Neugeldwachstum bis 2028 fest. Die Ertragsseite profitierte im Berichtszeitraum von einer starken Kundenaktivität trotz volatiler Finanzmärkte.

Gleichzeitig gelang es dem Institut, die Kosten weiter zu senken, wodurch das zugrunde liegende Kosten-Ertrags-Verhältnis auf 62,6 Prozent verbessert werden konnte (Vorjahr: 68,2 Prozent). Im Rahmen des Effizienzprogramms wurden im ersten Halbjahr Umsetzungskosten von 7 Millionen Franken verbucht, während bereits Nettokosteneinsparungen von 11 Millionen Franken realisiert wurden. Das insgesamt starke Semesterergebnis übertraf die Erwartungen der Analysten, die imschnitt mit einem Gewinn von 630 Millionen Franken gerechnet hatten.

Julius Bär bekräftigt insgesamt ihre Mittelfristziele und sieht sich durch das aktuelle Ergebnis in ihrer Strategie bestätigt. Die verwalteten Vermögen profitierten neben den Neugeldzuflüssen auch von einer positiven Entwicklung an den Aktienmärkten sowie von vorteilhaften Währungseffekten. Das Neugeldziel von vier bis fünf Prozent bis 2028 bleibt bestehen, auch wenn die volle Wirkung der Compliance-Massnahmen erst bis 2027 spürbar sein wird.

Mit dem erneuten Rekordgewinn und dem Allzeithoch bei den verwalteten Vermögen zeigt sich die Privatbank trotz des verhaltenen Neugeldwachstums in einer robusten Verfassung

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