Granit Xhaka hat in der Corona-Zeit ein gefälschtes Impfzertifikat gekauft. Über seine Zukunft in der Nati wird nun debattiert. In einem Interview spricht jetzt auch Nati-Trainer Murat Yakin über den Xhaka-Wirbel.
Granit Xhaka hat in der Corona-Zeit ein gefälschtes Impfzertifikat gekauft. Über seine Zukunft in der Nati wird nun debattiert. In einem Interview spricht jetzt auch Nati-Trainer Murat Yakin über den Xhaka-Wirbel.
Granit Xhaka hat den Kauf eines gefälschten Impfzertifikats eingeräumt, sich entschuldigt und öffentlich die Verantwortung für sein Verhalten übernommen. Dem aktuellen Nati-Zusammenzug bleibt der Captain fern.
«Er und wir waren uns einig, dass es in diesem Moment die richtige Entscheidung ist», sagt Nati-Trainer Murat Yakin. Nach dieser Länderspielperiode will der SFV Xhakas Zukunft besprechen. Yakin betont den engen Austausch mit seinem Captain und ist überzeugt, dass eine gute Lösung gefunden wird. Wie weiter mit Granit Xhaka?
Droht ihm nach seinem Impf-Schwindel ein ähnliches Schicksal wie Ex-Hockey-Nati-Coach Patrick Fischer? Ist er als Captain der Schweiz – und überhaupt als Nationalspieler noch tragbar? Diese Fragen beschäftigen die ganze Fussball-Schweiz, vom Fan über die Presse bis zur Verbandsspitze.das erste Mal öffentlich zum Fall Xhaka und sagt: «Granit hat eingesehen, dass er einen Fehler gemacht hat. Es tut ihm leid und er hat für sein Verhalten öffentlich die Verantwortung übernommen.
»Yakin plante offenbar bis am Sonntagabend noch mit seinem Captain für den Zusammenzug in Belek, wo sich die Nati auf die kommenden Nations-League-Spiele vorbereitet. Gemeinsam mit SFV-Präsident Peter Knäbel habe Xhaka dann entschieden, der Nati in den nächsten Wochen fernzubleiben. In der «lauten und kontroversen öffentlichen Diskussion will er die Mannschaft schützen, damit sich diese voll und ganz auf die wichtigen Spiele in der Nations League konzentrieren kann», erklärt Yakin.
«Aus sportlicher Sicht ist es natürlich sehr schade, dass ich auf ihn verzichten muss. Aber er und wir waren uns einig, dass es in diesem Moment die richtige Entscheidung ist. »Und wie geht es nun weiter? Wird Xhaka beim nächsten Zusammenzug im November wieder dabei sein?
Der SFV hat bereits angekündigt, nach den vier Länderspielen die Situation mit dem Captain zu besprechen.
«Ich bin überzeugt, dass wir eine gute Lösung für alle finden werden», sagt Yakin. «Granit und ich stehen immer im Austausch. Er ist sehr reflektiert, klar, denkt und handelt zum Wohle des Teams. Das schätze ich sehr.
» Auch Xhaka selbst meldet sich am Dienstag erstmals seit seinem Statement in der Öffentlichkeit. Zu einem Instagram-Post, den ihn an einem Strand zeigt, schreibt er: «Einen Moment Zeit nehmen, um zu atmen. Danke für jede Nachricht, jedes Wort und jede Unterstützung. » Support bekommt er in der Kommentarspalte unter anderem von Breel Embolo, Ricardo Rodriguez und Noah Okafor.
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