Von Oktober bis Dezember finden im Aargau grosse Bewegungsjagden statt. Wer zu Fuss, mit Hund, Pferd oder Bike unterwegs ist, soll Warnschilder beachten.
Von Oktober bis Dezember finden im Aargau grosse Bewegungsjagden statt. Wer zu Fuss, mit Hund, Pferd oder Bike im Wald unterwegs ist, sollte Warnschilder beachten und Jagdgebiete möglichst meiden.
Der Herbst gilt als traditionelle Jagdzeit. Im Aargau werden zwischen Oktober und Dezember gross angelegte Bewegungsjagden durchgeführt. Damit die Jägerinnen und Jäger ihren gesetzlichen Auftrag erfüllen können, der Wald aber dennoch möglichst konfliktfrei als Erholungsraum dienen kann, hat Jagd Aargau ein Darin wird unter anderem darauf hingewiesen, dass bei den grossen Bewegungsjagden, die während des Tages stattfinden, an den Waldzugängen orange Faltsignale oder Hinweistafeln «Achtung Jagd» aufgestellt werden.
Dazu schreibt Jagd Aargau, dass die Schilder zwar kein Betretungsverbot darstellen, aber «eine dringende Warnung» seien, dass ein aktiver Jagdbetrieb stattfindet und das Gebiet gemieden werden sollte. Personen, die Hunde halten, werden darauf hingewiesen, dass Hunde auch ausserhalb der Brut- und Setzzeit unter direkter Kontrolle stehen. Das heisst, sie müssen im Sichtbereich bleiben und abrufbar sein. Während einer laufenden Jagd sollten sie an der Leine bleiben.
Jagd Aargau schreibt: «Ein frei laufender Hund, der in eine Gesellschaftsjagd rennt, bringt sich selbst und andere in Gefahr. »Reiterinnen und Reitern wird empfohlen, Gebiete mit Jagd-Warnschildern konsequent zu meiden. Denn Pferde könnten panisch auf Schussgeräusche reagieren. Ebenso gibt Jagd Aargau Tipps für Bikerinnen und Biker.
Diese kämen teils schnell und leise sowie oft unerwartet. Sie stellen daher für die Wildtiere und den Jagdbetrieb eine besondere Herausforderung dar. Die Sporttreibenden müssen deshalb auf den befestigten Wegen bleiben. Gemäss dem Aargauer Waldgesetz ist das Befahren von Trails nicht erlaubt.
Zudem rät Jagd Aargau, auffällige Kleider zu tragen. Das helfe den Jägern, die Bikerinnen und Biker frühzeitig zu erkennen. Haben Sie Fragen zu geplanten Aktivitäten im Wald? Kontaktieren Sie den Jagdaufseher.
Über die Website von Jagd Aargau sind die Kontaktdaten einfach zu finden. Im Zweifelsfall hilft auch die Kantonspolizei unter der Nummer 117 weiter. Sie kann die zuständige Jagdaufsicht kontaktieren. Aufgepasst: Wer vorsätzlich den Jagdbetrieb behindert , begeht eine Übertretung gemäss dem Bundesgesetz über die Jagd. Solche Zuwiderhandlungen können mit Bussen bis zu 20'000 Franken bestraft werden. Schweinepest, Waschbären, bedrohter Wald – damit haben die Jäger und Jägerinnen zu kämpfen An der traditionellen Herbsttagung von Jagd Aargau wurde über die Zukunft der Jägerinnen und Jäger, die Bedrohung für den Wald und die Herausforderungen des Berufs gesprochen.
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