Italien feiert eine Senkung der Migrationszahlen über das Mittelmeer, die auf die Zusammenarbeit mit afrikanischen Ländern zurückzuführen ist. Besonders Tunesien hält Flüchtlinge und Migranten zurück. Die italienische Regierung unterstützt Tunesien finanziell und plant, Asylbewerber in Auffangzentren in Albanien unterzubringen, anstatt sie in Italien aufzunehmen. Diese Pläne werden jedoch von der italienischen Justiz blockiert, die auf reguläre Asylverfahren in Italien pocht.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 2023 kamen 158’000 Asylsuchende über das Mittelmeer nach Italien , in diesem Jahr waren es noch 65'000 – also nicht einmal halb so viele wie im Vorjahr.
Italiens Regierung und die EU honorieren dies, indem sie Tunesien finanziell unter die Arme greifen. Dabei weisen Menschenrechtsorganisationen immer wieder darauf hin, dass Flüchtlinge und Migranten in fast allen Ländern auf ihrer langen Fluchtroute zum Teil schwersten Misshandlungen ausgesetzt sind.
Ich werde eher jede Nacht durcharbeiten, als auf die beiden Asylzentren in Albanien zu verzichten. Autor: Giorgia Meloni Ministerpräsidentin von Italien Doch bei diesen Lagern stellt sich die italienische Justiz quer . Die Richter pochen auf reguläre Asylverfahren in Italien.
Warten auf EU-Gerichtshof Eigentlich wartet man darauf, dass der Europäische Gerichtshof als letzte Instanz entscheidet, ob italienische Asylverfahren in Albanien rechtens sind oder nicht. Doch das dauert. Und so lange mag Meloni nicht zuwarten.
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