Israelische Bodentruppen haben Angaben der israelischen Armee zufolge einen gezielten Vorstoß im Zentrum des Gazastreifens ausgeführt. Im Einsatz waren auch Kampfjets und Drohnen. Das Pentagon hat Angriffe auf zwei von den iranischen Revolutionsgarden und «verbündeten Gruppen» genutzte Stützpunkte im Osten Syriens gemeldet.
Israelische Bodentruppen haben Angaben der israelischen Armee zufolge einen gezielten Vorstoss im Zentrum des Gazastreifens ausgeführt. Im Einsatz waren auch Kampfjets und Drohnen.
Nach Angaben des Weissen Hauses hatte US-Präsident Joe Biden zuvor eine Botschaft an das geistliche Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, gerichtet. In dieser habe Biden vor Angriffen auf US-Truppen gewarnt, da diese zu einer Ausweitung des Krieges zwischen Israel und der Hamas führen könnten. «Es wurde eine direkte Botschaft gesendet», erklärte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates der USA, John Kirby.
Um Forderungen nach einem sofortigen humanitären Waffenstillstand für den Gazastreifen hatte es in den vergangenen Tagen heftigen Streit in der EU gegeben. Länder wie Deutschland und Österreich sprachen sich dagegen aus, dass sich die EU solchen Aufrufen öffentlich anschliesst. Sie argumentierten, ein solcher Vorstoss sei angesichts des anhaltenden Terrors der islamistischen Hamas unangemessen.
Das russische Aussenministerium hatte zuvor mitgeteilt, dass Diplomaten in Moskau mit Hamas-Vertretern zusammengekommen waren. Dabei sei über die Freilassung ausländischer Geiseln gesprochen worden. Zudem sei die Evakuierung russischer und anderer ausländischer Staatsbürger aus dem Gazastreifen Thema gewesen. Der iranische Aussenminister hat die USA angesichts des Gaza-Kriegs vor einer direkten Verwicklung in den Konflikt gewarnt.
Um Forderungen nach einem sofortigen humanitären Waffenstillstand für den Gazastreifen hatte es zuvor heftigen Streit in der EU gegeben. Länder wie Spanien oder Irland setzen sich wegen der vielen zivilen Opfer bei israelischen Angriffen auf Ziele im Gazastreifen für einen solchen Aufruf ein. Nach einem ähnlichen Aufruf der Hamas vor zwei Wochen kam es zu massiven Protesten unter anderem in den Nachbarländern Israels – Ägypten, Libanon und Jordanien. Im Westjordanland und im arabisch geprägten Ost-Jerusalem wurden nach palästinensischen Angaben insgesamt 14 Menschen bei Konfrontationen getötet.Der palästinensische Uno-Botschafter in Genf verurteilt die Pläne des Bundesrats zur Einstufung der radikalislamischen Hamas als Terrororganisation.
Er sei bereit, Hamas-Akte zu verurteilen, sobald der Westen den Tod palästinensischer Zivilisten verurteile. Von Volker Türk, dem Uno-Hochkommissar für Menschenrechte, verlangte Khraishi die Überprüfung der israelischen Opferzahlen. «Wir alle wissen, dass die Welt in Aufruhr ist – aber ein starkes Amerika ist gut für die ganze Welt», sagte der frischgewählte Johnson von den Republikanern vor den Abgeordneten. Die USA seien «ein Leuchtturm der Freiheit».US-Präsident Joe Biden gratulierte dem 51-Jährigen zu seiner Wahl und sicherte ihm seinen Willen zur Zusammenarbeit zu.
Hastings zufolge warnt die israelische Armee die Bewohner von Gaza-Stadt weiterhin vor der Gefahr, in ihren Häusern zu bleiben. Wiederholt habe die Armee die Menschen aufgefordert, sich in eine «humanitäre Zone» in Al-Mawasi im südlichen Gazastreifen zu begeben, erklärte die UN-Koordinatorin.
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