US-Außenminister Antony Blinken erwartet von Israel vorerst Stillhalten mit Blick auf eine mögliche und umstrittene Bodenoffensive in der Stadt Rafah. Die weltweiten Hoffnungen, dass bis zum Ende des für Muslime heiligen Fastenmonats Ramadan eine Waffenruhe im Gaza-Krieg zustande kommt, haben sich nicht erfüllt. Während Millionen Muslime in aller Welt an diesem Mittwoch das Fest des Fastenbrechens begehen, dauern die zähen indirekten Verhandlungen über eine Feuerpause und Freilassung von Geiseln in Gaza an – mit ungewissem Ausgang. Derweil treibt Israel sein umstrittenes Vorhaben für eine Bodenoffensive in der Stadt Rafah im Süden Gazas voran. Allerdings teilte Israels Verteidigungsminister Joav Galant Medienberichten zufolge seinem US-Kollegen Llyod Austin mit, dass es noch keinen Termin für eine Offensive gebe
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Nach dem mutmasslich israelischen Luftangriff vor wenigen Tagen auf ein Gebäude der iranischen Botschaft in Syrien hatte die Hizbollah-Miliz erklärt, dass der Angriff nicht ohne Folgen bleiben werde. Auch der Iran hat mit Vergeltung gedroht. Der Iran ist der grösste Unterstützer der Hizbollah. Das US-Aussenministerium hat grünes Licht für ausländische Rüstungslieferungen an die Ukraine in Höhe von 138 Millionen Dollar gegeben.
Israels Armee hatte angekündigt, für die Menschen aus Rafah weiter nördlich «humanitäre Inseln» zu schaffen. Ausserdem haben nach Medienberichten nach dem Abzug israelischer Truppen aus der Stadt Chan Junis Einwohner begonnen, aus Rafah nach Chan Junis zurückzukehren. Israel hat aus Sicht der US-Regierung weiter keinen überzeugenden Plan zum Schutz der Zivilbevölkerung im Fall einer Bodenoffensive in der Stadt Rafah im Gazastreifen vorgelegt.
Der Vorschlag sieht unter anderem die Freilassung der im Gazastreifen verblieben israelischen Geiseln gegen die Freilassung hunderter palästinensischer Häftlinge vor. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat am Dienstag bekräftigt, dass die Armee alle Bataillone der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas zerstören werde.
Offizielle Angaben zum gegenwärtigen Verhandlungsstand gibt es bisher nicht. Nach Gesprächen in Kairo hatten Vertreter der Hamas die ägyptische Hauptstadt am Montag für Beratungen mit ihrer Spitze verlassen.Israel hat nach eigenen Angaben bei einem Luftangriff einen weiteren Kommandeur der islamistischen Hamas im Gazastreifen getötet.
US-Präsident Joe Biden hatte Netanyahu klargemacht, dass ein Einmarsch in Rafah ohne vorherige Evakuierung der Hunderttausenden palästinensischen Zivilisten eine «rote Linie» für ihn wäre. Vertreter der beiden verbündeten Staaten wollen nach Angaben des Kommunikationsdirektors des Nationalen Sicherheitsrates der USA, Kirby, voraussichtlich kommende Woche bei einem persönlichen Treffen über die geplante Offensive beraten.
Die westlichen Verbündeten Israels, darunter die USA und Deutschland, hatten sich gegen eine Offensive in Rafah ausgesprochen. In der an der Grenze zu Ägypten gelegenen Stadt befinden sich mehr als 1,5 Millionen geflüchtete Bewohner des Gazastreifens. Neue Verhandlungen über eine Waffenruhe im Gaza-Krieg haben noch nicht den erhofften Durchbruch gebracht.
Zu Fuss und auf Fahrrädern trugen sie alles, was sie sammeln konnten, in Plastiktüten und Wäschekörben davon. Einer schleppte eine zusammengerollte Matratze, ein anderer einen Standventilator. Ein Mann transportierte Holz mit seinem Fahrrad. Viel ist allerdings nicht geblieben, wie Bassel Abu Nasser sagt, der nach einem Luftangriff auf sein Haus im Januar floh. Die Stadt sei grossteils zerstört.
Ausser seinem Sohn Jacob kamen drei britische Staatsbürger, eine Australierin, ein Pole und ihr palästinensischer Fahrer bei dem Angriff auf den Hilfskonvoi ums Leben. Der Vorfall sorgte weltweit für Empörung.Israel hat der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas vorgeworfen, aus einer «humanitären Zone» im Süden des Gazastreifens Raketen auf Israel abgefeuert zu haben.
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