Iran vollstreckt weiteres Todesurteil nach Massenprotesten

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Iran vollstreckt weiteres Todesurteil nach Massenprotesten
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Im Iran geht die Serie von Hinrichtungen nach den Massenprotesten weiter. Siavasch Jamschidi wurde im Morgengrauen hingerichtet. Nach Angaben von Menschenrechtlern könnten mindestens 100 weitere Demonstranten von der Todesstrafe bedroht sein.

Die iranische Justiz hat Siavasch Jamschidi hingerichtet. Er war wegen Schüssen auf Polizisten während der Massenproteste unter anderem wegen «Kriegführung gegen Gott» zum Tode verurteilt worden.

Menschenrechtlern zufolge wurden im Zusammenhang mit der Protestwelle bereits mindestens 32 Männer hingerichtet. Mindestens 100 weiteren Demonstranten drohe ebenfalls die Exekution. Laut Amnesty International wurden 2025 mindestens 2159 Menschen hingerichtet – so viele wie seit 1981 nicht mehr. Die iranische Justiz hat im Zusammenhang mit den Massenprotesten zum Jahreswechsel einen weiteren Mann hingerichtet.

Wie die justiznahe Nachrichtenagentur Misan mitteilte, wurde das Todesurteil gegen Siavasch Jamschidi im Morgengrauen vollstreckt. Die Staatsanwaltschaft warf dem Mann vor, während der landesweiten Unruhen auf Polizisten geschossen zu haben. Die Auswertung von Mobilfunkdaten soll ausserdem seine wiederholte Anwesenheit bei den Unruhen und seinen Einsatz der Schusswaffe bestätigt haben. Das Gericht verurteilte ihn wegen Kriegführung gegen Gott , die Nutzung einer Schusswaffe sowie Verschwörung gegen die Sicherheit des Landes zum Tode.

Erneut Schiff in Strasse von Hormus unter Beschuss +++ USA schicken weiteren Flugzeugträger nach NahostIm Zusammenhang mit der Protestwelle zum Jahreswechsel sind nach Angaben von Menschenrechtlern bislang mindestens 32 Männer hingerichtet worden. Der Direktor der Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights , Mahmood Amiry-Moghaddam, erklärte auf X, mindestens 100 weiteren Demonstranten drohe die Exekution. Internationale Menschenrechtsorganisationen kritisieren die systematische Anwendung der Todesstrafe in der Islamischen Republik Iran. Sie werfen den Behörden vor, Hinrichtungen gezielt zur Abschreckung und politischen Einschüchterung zu nutzen.

Die Justiz stützt sich dabei häufig auf dehnbare Straftatbestände wie Spionage, Gefährdung der nationalen Sicherheit oder Gotteslästerung. Laut einem Bericht von Amnesty International richtete der Iran im Jahr 2025 mindestens 2.159 Menschen hin. Dies entspricht dem höchsten gemessenen Wert seit 1981.

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