Ingenbohl SZ: Bahnhofareal Brunnen wird 5,9 Millionen Franken teurer

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Der Gemeinderat Ingenbohl SZ beantragt für die Neugestaltung des Bahnhofareals Brunnen eine Ausgabenbewilligung von 23,45 Millionen Franken.

Der Gemeinderat Ingenbohl SZ beantragt für die Neugestaltung des Bahnhofareals Brunnen eine Ausgabenbewilligung von 23,45 Millionen Franken. Die Kostenentwicklung bei der Neugestaltung des Bahnhofareals Brunnen macht eine Erhöhung der Ausgabenbewilligung erforderlich.

Der Gemeinderat beantragt den Stimmberechtigten deshalb, die bestehende Ausgabenbewilligung von CHF 17'522'000 um CHF 5'931'000 auf neu CHF 23'453'000 zu erhöhen. Damit soll die Finanzierung des bereits mehrfach von der Bevölkerung bestätigten Projekts sichergestellt und die Realisierung wie geplant ausgeführt werden.entsteht eine moderne, hindernisfreie und leistungsfähige öV-Drehscheibe für den Talkessel Schwyz. Das Projekt verbessert die Verkehrsführung, erleichtert das Umsteigen und schafft einen Ort, wo man sich gerne aufhält.

Der Gemeinderat ist trotz gestiegener Kosten überzeugt, dass die Investition notwendig ist und für die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Ingenbohl einen nachhaltigen Mehrwert schafft. Die Stimmbevölkerung hat sich bereits dreimal mit dem Projekt auseinandergesetzt und den eingeschlagenen Weg jeweils deutlich bestätigt: 2020 mit der Zustimmung zur Machbarkeitsstudie, 2022 mit dem Planungskredit und zuletzt am 9. Februar 2025 mit der Zustimmung zum Bauprojekt.

Die mehrfache und zuletzt sehr deutliche Zustimmung der Stimmbevölkerung zum Projekt zeigt, dass die Weiterentwicklung des Bahnhofareals breit getragen wird.und die Ausführung detailliert geplant. Alle kostenintensiven Arbeiten wurden bereits ausgeschrieben. Inzwischen liegen rund 85 Prozent des gesamten Offertvolumens als verbindliche Angebote vor. Dabei zeigt sich, dass die bisher bewilligten CHF 17'522'000 für die Umsetzung des Projekts nicht ausreichen.

Der Gemeinderat hat deshalb entschieden, die Stimmberechtigten frühzeitig und transparent über die Kostenentwicklung zu informieren und eine entsprechende Erhöhung der Ausgabenbewilligung um CHF 5'931'000 auf CHF 23'453'000 zu beantragen. Damit soll nun die finanzielle Grundlage geschaffen werden, um das Projekt wie geplant umzusetzen. Gegenüber der ursprünglichen Planung wurden keine Projektanpassungen vorgenommen. Das Projekt ist weiterhin auf eine zweckmässige, solide und nachhaltige Ausführung ausgerichtet.

Die ursprünglichen Kosten, die der ersten Ausgabenbewilligung zugrunde lagen, wurden durch ein erfahrenes Planerteam ermittelt. Gemäss der aktuellen Kostenprognose liegen die Gesamtkosten des Projekts nun aber rund 34 Prozent über dem ursprünglichen Kostenvoranschlag. Diese Entwicklung hat verschiedene Gründe: An erster Stelle ist insbesondere die anhaltend hohe Auslastung der Baubranche zu nennen. Es hat sich in jüngster Vergangenheit gezeigt, dass öffentliche Ausschreibungen von Bauhauptarbeiten in der Region oft weit über dem ursprünglichen Kostenvoranschlag liegen, was auf eine angespannte Marktsituation hinweist.

Zudem sind die Rohstoffmärkte zurzeit sehr volatil und die Materialkosten gestiegen. Auch die aktuelle geopolitische Lage sorgt für zusätzliche Unsicherheiten, die sich in den Offerten niederschlagen.erarbeitet. Die Projektkosten – und nun auch die Erhöhung – werden von den beteiligten Partnern getragen. Auch der Beitrag aus dem Agglomerationsprogramm des Bundes konnte noch aufgestockt werden.

Die Kostenübersicht in der Beilage zeigt detailliert, wo die Kostenabweichungen entstehen und wer diese zu tragen hat. Im Verlaufe der Bearbeitung des Projekts ist zudem ein Fehler im ursprünglichen Kostenteiler festgestellt worden. Die Kosten für das Perrondach des Busbahnhofs von CHF 951'000 wurden fälschlicherweise derzugeordnet, deshalb waren sie in der ursprünglichen Ausgabenbewilligung nicht enthalten. Der Fehler entstand, weil sowohl das Perrondach beim Busbahnhof neu erstellt, als auch jenes beim.

Bis das Abstimmungsresultat offiziell bestätigt ist, werden ausschliesslich Vorbereitungsarbeiten getätigt. Damit kann beim Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2026 der provisorische Busbahnhof den Betrieb aufnehmen. Ebenso gestartet sind die Arbeiten an der Bahnhofstrasse.

Da es sich um eine Kantonsstrasse handelt, gehen diese Kosten vollumfänglich zulasten des Kantons. Die weiteren Arbeiten werden erst ausgeführt, wenn die Finanzierung gesichert ist und die Stimmbevölkerung der Erhöhung der Ausgabenbewilligung zugestimmt hat. Die Bei einem positiven Abstimmungsergebnis können die Bauarbeiten – bis auf den Deckbelag – voraussichtlich Ende 2028 abgeschlossen werden. Aktuelle Informationen zum Baufortschritt, zu den einzelnen Bauphasen sowie zu allfälligen Verkehrsanpassungen werden laufend auf der Internetseite der Gemeinde Ingenbohl sowie über die Social-Media-Kanäle der Gemeinde veröffentlicht.

Ebenfalls auf der Homepage ist die Botschaft zur ausserordentlichen Gemeindeversammlung zu finden.

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