In der Schweiz stört man sich am «Du»

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In der Schweiz stört man sich am «Du»
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Es wird immer weniger gesiezt in der Schweiz. Ob man jetzt lieber siezt oder duzt, hängt nicht nur am Alter, sondern auch am Kontext. Aber welche Regeln gelten nun wo und wer bietet wem das «Du» an?

Es wird immer weniger gesiezt in der Schweiz. Ob man jetzt lieber siezt oder duzt, hängt nicht nur am Alter, sondern auch am Kontext. Aber welche Regeln gelten nun wo und wer bietet wem das «Du» an?

Ausserdem gibt es regionale Präferenzen: In der Deutschschweiz ist das Duzen viel beliebter als im Tessin oder der Romandie. Generell aber gilt die Siez-Kultur immer mehr als veraltet. Nur die wenigsten Personen über alle Altersgruppen hinweg empfinden das Duzen im Allgemeinen als aufdringlich oder unanständig.

Das Dienstalter hat laut der Knigge-Expertin nichts damit zu tun. Auch sei es veraltet, dass die Dame dem Herrn das «Du» anbietet: «Das macht man längst nicht mehr: Wir sind nicht mehr in der Zeit der Ritter und Hofdamen.» «Wenn mir mein Bankberater, den ich zum ersten Mal sehe, einfach Hallo Katrin sagt, dann finde ich das auch sehr irritierend. Dort ist die Sie-Form einfach sachlicher und distanzierter. Das empfinden viele Leute als angenehmer», sagt Künzle. Und so geht es laut der Studie der AXA vielen Personen über alle Generationen hinweg.Ähnlich sieht es bei der Begrüssung aus, auch hier ist der Kontext entscheidend.

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