Ein Nummernschild mit dem Namen der grossen Liebe? Oder lieber «BE RÖSTI»? Im Ständerat sorgte die Debatte über personalisierte Autokennzeichen für Heiterkeit. Am Ende war der Spass allerdings vorbei.
«Ich kann den Humor nicht mehr toppen» – Rösti lacht über Kontrollschild-Debatte Ein Votum vom sonst so seriösen Ständerat Mathias Zopfi sorgte im Ständerat für einige Lacher.
Auch Bundesrat Albert Rösti war amüsiert. Ein Nummernschild mit dem Namen der grossen Liebe? Oder lieber «BE RÖSTI»? Im Ständerat sorgte die Debatte über personalisierte Autokennzeichen für Heiterkeit.
Am Ende war der Spass allerdings vorbei.
«BE RÖSTI» oder «AG ASTAG»: Die Debatte über personalisierte Autokennzeichen sorgt im Ständerat für zahlreiche Lacher. Zusammenfassung erstellt mit «AG ASTAG», «NW TITLIS» oder «AI SUI GENERIS»: Im Ständerat wurde am Mittwoch eifrig mit möglichen Autokennzeichen jongliert. Anlass war eine Motion von Lorenzo Quadri , der die Einführung personalisierter Nummernschilder in der Schweiz forderte. Mathias Zopfi nutzte die Gelegenheit, um zu zeigen, dass sich auch ein Kommissionsbericht mit einer gehörigen Portion Humor vortragen lässt.
Seine Beispiele für mögliche Wunschkennzeichen sorgten im Rat für zahlreiche Lacher. Besonders gut kam das Nummernschild «BE RÖSTI» an – wobei das Kantonskürzel englisch ausgesprochen werden müsste. Auch «GE RÖSTI» wäre denkbar, wenn man das Kantonskürzel um ein gedachtes H ergänzt. Eine Anspielung auf Verkehrsminister Albert Rösti, der sich ebenfalls amüsierte: «Ich kann den Humor hier nicht mehr toppen.
»Zopfi hatte allerdings auch Bedenken gegen die personalisierten Kennzeichen. Wer sich aus einer Laune heraus den Namen seiner grossen Liebe aufs Auto schreiben lasse, könnte einige Jahre später feststellen, dass die Begeisterung längst verflogen sei. Hannes Germann gratulierte seinem Ratskollegen zum «würdigen Votum zum Abschluss dieser schwer verdaulichen Woche». Seinem Wunsch nach einem vorgezogenen Feierabend wurde allerdings nicht entsprochen.
So heiter die Debatte verlief, so eindeutig fiel die Entscheidung aus: Der Ständerat lehnte die Motion ab. Damit ist die Idee personalisierter Autokennzeichen vorerst vom Tisch. Bereits vor zwei Jahren hatte der Bund ein entsprechendes Projekt auf Eis gelegt. Die Einführung solcher sogenannten «Vanity Plates» wäre mit hohen Kosten und grossem Aufwand verbunden. Stattdessen können Kantone mit besonders vielen Fahrzeugen künftig siebenstellige Kontrollschildnummern vergeben.
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