Der frühere TV-Star wurde verhaftet. In den sozialen Medien sorgen vor allem seine lange Abwesenheit und seine Rückkehr für Reaktionen.
Der frühere TV-Mädchenschwarm Jonathan Taylor Thomas war jahrelang aus der Öffentlichkeit verschwunden. Jetzt hat er Ärger mit der Polizei. Seine Fans feiern das. In «Hör mal, wer da hämmert» und als Original-Synchronstimme von Simba in «König der Löwen» wurde Jonathan Taylor Thomas zum Kinderstar.
Wer in den 90ern vor dem Fernseher hockte, kam um «Hör mal, wer da hämmert? » fast nicht herum. Die Serie mit Tim Allen als schusseligem «Heimwerkerkönig» lief ab 1996 bis Anfang der 2000er-Jahre rauf und runter. Tausende Teenager schalteten aber vor allem wegen Allen's TV-Sohn Randy ein, gespielt von Jonathan Taylor Thomas.
Der Schauspieler, genannt JTT, wurde zum Mädchenschwarm. Doch 1998 stieg er aus – und verschwand ab den frühen 2000ern fast komplett aus der Öffentlichkeit. Und jetzt das: Plötzlich ist er wieder da – und zwar mit einer Schlagzeile, die niemand erwartet hätte. Am vergangenen Montag wurde JTT in Los Angeles verhaftet!
Der Grund: Er sass als Beifahrer in einem Auto, das von der Polizei angehalten wurde, weil es bei grüner Ampel stehen blieb und den Verkehr blockierte. Der Fahrer habe betrunken gewirkt, bestätigt die Polizei jetzt gegenüber «People». Doch während der Verkehrskontrolle sei der Schauspieler immer wieder ausgestiegen und habe die Untersuchung behindert. Auch er soll nicht nüchtern gewesen sein – und dann eskalierte die Situation.
Der 45-Jährige soll einem Beamten «in den Bauch getreten» haben und wurde festgenommen. Nach 34 Stunden habe er wieder gehen dürfen, doch die Staatsanwaltschaft prüft, ob Anklage erhoben wird. Und wie reagieren die Fans von damals? Völlig verzückt!
In den zahlreichen Kommentaren auf Social Media sind sie weniger schockiert über die Festnahme, sondern viel mehr begeistert, dass ihr einstiger Teenie-Star wieder aufgetaucht ist. Der Schauspieler hat sich bewusst nicht mehr in der Öffentlichkeit blicken lassen. Bereits 2013 erklärte er in einem seltenen «People»-Interview: «Seit ich acht Jahre alt war, habe ich pausenlos gearbeitet. Ich wollte zur Uni gehen, reisen und einfach mal eine Pause einlegen.
» Genau das tat er: Er studierte an der Harvard University und schloss 2010 sein Studium an der Columbia University ab. Im Podcast «Back to the Best» erzählte seine frühere Serien-Mutter Patricia Richardson 2024: «Er ist nicht wirklich an der Schauspielerei interessiert. Er möchte Regie führen und schreiben. »Apropos: Richardson postete im Juli ein Foto mit ihrem TV-Sohn – und auch da flippten die Fans in den Kommentaren völlig aus.
Auf dem Foto war auch Taran Noah Smith, der JTT’s Serien-Bruder Mark spielte. Der dritte im Bunde fehlte. Denn Zachery Ty Bryan, alias Brad, hat deutlich mehr Ärger mit der Polizei am Hals. Der 44-Jährige wurde Anfang des Jahres wegen Trunkenheit am Steuer zu 16 Monaten Gefängnis verurteilt.
Doch bei ihm kamen noch zahlreiche Vorstrafen hinzu. Der ehemalige Kinderstar wurde seit 2020 schon wegen Alkohols am Steuer, häuslicher Gewalt und Körperverletzung verhaftet und verstiess gegen die Bewährungsauflagen. Auch nach seiner Entlassung warten noch offene Haftbefehle. JTT galt vor seiner Verhaftung als einer der seltenen Ex-Kinderstars, die nie abgestürzt sind.
Warum er den Polizisten angegriffen hat, ist nicht klar. Sicher ist nur: Auch wenn er das Rampenlicht hinter sich gelassen hat, ist er aus den Herzen seiner nostalgischen Fans nie verschwunden. Und die verzeihen ihm sogar den Angriff auf einen Polizisten. Die «Bravo» prägte Generationen.
Doch zwischen Star-Postern, Dr. Sommer und Teenager-Träumen gab es auch Momente, die heute zum Fremdschämen sind.
«Ich kann die Welt hoffentlich als einen besseren Ort hinterlassen, als ich sie vorgefunden habe. » Das sagte Hayden Panettiere im vergangenen Mai. Jetzt ist die Schauspielerin mit 36 Jahren gestorben – und erlebte mehr Drama als viele, die doppelt so alt werden. Stars und Sternchen strömten zur Eröffnung von George Lucas’ Lucas Museum of Narrative Art.
Trotz Promi-Auflauf gab vor allem einer zu reden. Copyright © Luzerner Zeitung. Alle Rechte vorbehalten. Eine Weiterverarbeitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung zu gewerblichen oder anderen Zwecken ohne vorherige ausdrückliche Erlaubnis von Luzerner Zeitung ist nicht gestattet.
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