Der Rekordsommer 2026 hat den Gletschern in der Schweiz schwer zu schaffen gemacht. Zwei grosse Gletscher sind komplett verschwunden, und das Gesamtvolumen der Gletscher ist um 5,5 Prozent gesunken. Der Klimawandel beschleunigt das Abschmelzen, sodass bis Ende des Jahrhunderts kaum noch Gletscher übrig bleiben dürften.
Bella Tola im Wallis und Plattalvafirn im Glarnerland sind in diesem Hitzesommer komplett verschwunden. Schweiz weit schmolzen 5,5 Prozent des Gletscher eises. Wenig Winterschnee und der heisseste Sommer seit Messbeginn setzen Gletscher n zu.
Bis Ende des Jahrhunderts dürften die meisten Schweizer Gletscher verschwunden sein. Genaue Zahlen für die ganze Schweiz liegen laut Huss noch nicht vor. Weitere Gletscher könnten also folgen. Fest steht schon jetzt: Der Sommer hat dem Eis stark zugesetzt.war dort mit Huss unterwegs.
An der Messstelle der Forscher ist seit letztem September eine zehn Meter dicke Eisschicht verschwunden. Das sei praktisch allein im Sommer passiert.. Damit könnte man die gesamte Schweizer Bevölkerung mehr als vier Jahre lang mit Trinkwasser versorgen. Nur im Rekordjahr 2022 schmolzen die Gletscher noch schneller.
Der Plattalvafirn im Jahr 2004: Das Eis füllt die Mulde fast vollständig aus. Nur 22 Jahre später ist der Gletscher verschwunden. - Screenshot/SRF Der Plattalvafirn im Jahr 2009: Noch bedeckt eine grosse Eisfläche den Hang. Schon damals ragen aber Felsen aus dem Eis.
- Screenshot/SRF Der Plattalvafirn im Glarnerland im Jahr 2026: Vom Gletscher ist nichts mehr übrig, nur noch nackter Fels. Er ist in diesem Hitzesommer komplett weggeschmolzen. - Screenshot/SRF Die Gründe liegen für Huss auf der Hand.
«Wir hatten zu wenig Schnee im Winter und damit eine schlechte Schutzschicht. Dann folgte der heisseste Sommer seit dem Beginn der Messungen», sagt er. Verschwinden die Gletscher, hat das langfristig viele Folgen. Seen und Flüsse bekommen weniger Schmelzwasser.
Das trifft auch die Stromproduktion. Berghänge verlieren ihre Stabilität. Und viele Feriendestinationen büssen eines ihrer wichtigsten Aushängeschilder ein. Huss rechnet nicht mit Entspannung.
«2026 war tatsächlich ein Vorgeschmack für die Zukunft, wir werden weiter solche Sommer sehen», sagt er. Die Gletscher zögen sich zwar in grössere Höhen zurück und versuchten sich dort zu stabilisieren.zu schnell: «Die Geschwindigkeit des Klimawandels ist einfach zu schnell. » Bis Ende des Jahrhunderts dürften die meisten Schweizer Gletscher verschwunden sein. Ich erinnere mich als es auch so war, als im Luzerner Seetal der Gleschter von Seite Pilatus her auch so schnell geschmolzen ist.
Leider konnte ich damals nicht alle Mamutzähne einsammeln und der Nachwelt erhalten. Dafür leben Heute im Seetal glückliche Menschen auf schönem Grund.
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