Hinrichtung misslang: Christa Pike weiterhin in kritischem Zustand

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Hinrichtung misslang: Christa Pike weiterhin in kritischem Zustand
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Die Hinrichtung von Christa Pike in Tennessee scheitert während des Versuchs. Nun befindet sich die Angeklagte gemäss ihren Anwälten in kritischem Zustand.

Die Hinrichtung von Christa Pike in Tennessee scheitert während des Versuchs. Nun befindet sich die Angeklagte gemäss ihren Anwälten in kritischem Zustand.in Tennessee befindet sich die zum Tode verurteilte Christa Pike ihren Anwälten zufolge in kritischem Zustand.

Ihnen sei gesagt worden, dass Pike lebensrettende medizinische Behandlung erhalte, teilten ihre Anwälte mit.für den Rest des Jahres aus. Er ordnete eine umfassende Untersuchung durch eine externe Stelle an. Welche gesundheitlichen Folgen Pike davontragen könnte, ist bislang unklar. Die 50-Jährige sollte am Mittwochabend mit einer Giftspritze hingerichtet werden.

Ihr wurden nach Angaben der Behörden Protokoll gemäss zwei Dosen des Mittels Pentobarbital verabreicht. Danach lebte sie trotzdem weiter. Medienzeugen berichten über den Stopp der Hinrichtung von Christa Pike. - keystoneZeugen berichteten, sie hätten Pike noch lange nach Luft ringen gehört.

Einer ihrer Anwälte sagte später, er habe sie nach der ersten Dosis sogar noch sprechen und singen gehört. Schliesslich wurde Pike in eine medizinische Einrichtung ausserhalb des Gefängnisses gebracht. Pikes Anwalt Randy Spivey sagte am Donnerstag, das Personal habe etwa eine Stunde erfolglos versucht, einen intravenösen Zugang zu legen. Spivey: «Ich zählte allein in ihrem linken Arm mindestens sieben Nadeln.

Von denen schien eine verbogen zu sein, als sie diese nach einem erfolglosen Versuch aus ihrem Arm zogen. » Von der «New York Times» befragte Mediziner halten für möglich, dass das Pentobarbital zumindest teilweise nicht in Pikes Blutbahn gelangte. Das könne erklären, warum die verabreichte Menge nicht ausreichte, um Atmung und Kreislauf vollständig zum Stillstand zu bringen. Die Strafvollzugsbehörde von Tennessee betonte, jeder Schritt der geltenden Richtlinie sei eingehalten worden.

Diese sehe nach der zweiten Dosis keine weiteren Massnahmen mehr vor.in den USA ist kein anderer solcher Fall bekannt. Ein Gefangener, welcher die Medikamente zur Hinrichtung erhielt, überlebte bisher nicht. Bei früheren gescheiterten Hinrichtungen war die Vollstreckung demnach meist schon zuvor abgebrochen worden. Etwa, weil kein geeigneter Venenzugang gelegt werden konnte.

Ein Berufungsgericht stoppte am Mittwoch zunächst die geplante Hinrichtung. Pikes Anwälte forderten eine erneute Prüfung ihres Todesurteils. Unabhängig von diesem juristischen Tauziehen hatten Pikes Verteidiger schon seit Monaten auch vor möglichen Problemen bei der Hinrichtung selbst gewarnt. Nach ihren Angaben hat Pike kleine und schwer zugängliche Venen.

Sie hatten zudem Bedenken gegen die Hinrichtungsrichtlinie und die medizinische Versorgung bei Komplikationen erhoben. May Martinez, die Mutter des Mordopfers, besuchte die Einrichtung, in der Christa Pike hingerichtet werden sollte. - keystone Anwalt Spivey sagte, die Vorhänge zum Zeugenraum seien über längere Zeit geschlossen gewesen.

Zudem habe es Minuten gedauert, telefonisch Kontakt zu weiteren Anwälten aufzunehmen. Es gelang nicht, die erforderlichen intravenösen Zugänge zu legen. Anders als bei Pike wurde ihm das tödliche Medikament damals jedoch nicht verabreicht. Pike war 1996 wegen des Mordes an der 19-jährigen Colleen Slemmer zum Tode verurteilt worden.

Sie selbst war zur Tatzeit 18 Jahre alt. Slemmer war 1995 in Knoxville über längere Zeit misshandelt und schliesslich getötet worden. Gouverneur Lee lehnte ein Gnadengesuch kurz vor dem geplanten Hinrichtungstermin dennoch ab. Es ist offen, ob und unter welchen Bedingungen dereine menschenverachtende Justiz im gelobten Land der Freiheit.

Die Folter ist jahrzehnte lang auf die Hinrichtung , auf den Tod warten zu müssen

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