Bei «Lion Kids by Generali» entdeckten Kinder in Köniz die Welt der Musik. Unterstützt wurden sie dabei von ESC-Teilnehmerin Zoë Më.
Bei «Lion Kids by Generali» entdeckten Kinder in Köniz die Welt der Musik. Unterstützt wurden sie dabei von ESC -Teilnehmerin Zoë Më. Strahlende Kinderaugen, glückliche Coaches und eine top-motivierte Zoë Më: die «Lion Kids» von Köniz mit dem Lied: «Unsere Melodie».
- Petra Wolfensberger Trommelwirbel, gerappte Reime und die ersten eigenen Klavierakkorde: Bei «Lion Kids by Generali» tauchten Kinder in Köniz für einen Tag in dieDer Innenhof des Schlosses Köniz ist an diesem Vormittag erfüllt von den Klängen verschiedenster Instrumente.
«Hört gut auf das Schlagzeug: hoch, mittel, tief und wieder hoch, mittel, tief – probiert mal, mit eurem Instrument zu folgen! » Elio, der den Percussion-Workshop leitet, macht die entsprechenden Handbewegungen, und die acht Kinder sind konzentriert dabei, auf dem Instrument, das sie Es klingt bereits ziemlich beeindruckend. Das finden auch Oliver und Jannis, beide elf Jahre alt: «Das Schlagzeug ist schon wirklich toll», sind sie sich einig.
«Und Elio ist cool, das het gfägt! »Auch Elio selbst, Schlagzeuger und Musikstudent, ist begeistert vom Programm: «Es ist faszinierend, wie intuitiv Kinder auf diese Instrumente zugehen und wissen, wie sie sie zum Klingen bringen. Meist muss ich kaum etwas erklären! » Die elfjährige Alessia ist ebenfalls angetan vom Schlagzeug: «Weil man mit allem in Bewegung ist: mit den Armen, den Beinen, eigentlich dem ganzen Körper!
» Die erst sechsjährige Amanda hat das Schlagzeug zwar ausprobiert, freut sich aber noch mehr aufs Singen: «Das mache ich am liebsten! »Beim Songwriting-Workshop ist eine Gruppe gerade dabei, ihre selbst geschriebenen Texte zu rappen.
«Denkt immer daran: Ihr braucht gar kein grosses, teures Studio, um Musik aufzunehmen. Heute gibt es so viele Möglichkeiten. Eine entsprechende App und ein Handy reichen bereits! », erklärt Coach Yannick.und Rapper, der unter dem Namen «Cinnay» bekannt ist, erlebt immer wieder, wie unvoreingenommen und kreativ Kinder ans Texten herangehen.
Die Einnahmen des Songs kommen der Stiftung «The Human Safety Net Switzerland» zugute. Die Stiftung setzt sich für Eltern und Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren in schwierigen Situationen ein. Sie unterstützt Programme in der Schweiz, die frühkindliche Entwicklung und Chancengleichheit fördern. Ganz nach dem Motto: «Von Kindern für Kinder».
«In nur 45 Minuten schaffen es alle, etwas zu schreiben und vorzutragen», sagt er. «Das inspiriert auch mich immer wieder und gibt mir neue Impulse. »«Eins, zwei, drei, vier: Rot! », ruft Musikerin Gina ihrer Gruppe im Rhythmus-Workshop zu.
Obwohl die meisten Kinder zum ersten Mal auf einem Piano, einem Bass oder einer Handorgel spielen, entsteht schon nach kurzer Probezeit eine hübsche Melodie. Die Tasten, Klangstäbe und Saiten sind mit farbigen Punkten markiert, sodass die Kinder rasch zusammenpassende Töne finden.vor Fehlern auf die Instrumente zugehen», sagt Gina.
«Es macht unglaublich Spass, mit ihnen die Musik zu entdecken und ihre Freude zu spüren. »Für den diesjährigen Song, den die Kinder gemeinsam aufnehmen, zeichnet Singer-Songwriterin Zoë Më verantwortlich. Sie vertrat die Schweiz 2025 am ESC in Basel und belegte dort den 10. Platz.
Mit den Lion Kids verbindet sie eine besondere Geschichte: «Ich war bei der ersten Durchführung als Coach dabei. Es war anstrengend, aber extrem cool – eine super Zeit! Nun schliesst sich der Kreis: Vom Coach bin ich zur Mentorin geworden, und ich freue mich riesig darauf, mit den Kindern Musik zu machen. »Ob Johann die Handorgel gefallen wird?
- Daniel ZauggAmanda testet das Schlagzeug. - Daniel Zaugg Warum ist es aus ihrer Sicht wichtig, Kinder früh mit Musik in Kontakt zu bringen?
«Es geht darum, ihnen zu zeigen, dass der Einstieg gar nicht so schwierig ist. Oft reichen bei einem Instrument wenige Griffe, damit ein Lied entstehen kann. » Dass sie selbst ein paar Griffe mehr beherrscht, hat die 25-Jährige längst bewiesen.
«Musik war schon immer mein Leben», sagt sie lachend. «Auch wenn ich damit keinen Rappen verdienen würde, würde ich Musik machen! » Es sei wie Durchatmen, ein Ort, an dem Gefühle Platz hätten.
«Musik ist wie ein Freund, dem man alles erzählen kann. »Damit wolle sie ihnen zeigen: Jede und jeder hat eine eigene Stimme, eine eigene Art, sich auszudrücken.
«Aber zusammen klingen unsere Stimmen ‹plus jolie›, viel schöner als allein. Auch wenn ich manchmal etwas schief, zu leise, zu laut oder zu wenig mutig bin: Gemeinsam klingt es trotzdem grossartig! » Ihre Botschaft ist die des Zusammenhalts: Allein kann man vieles schaffen, gemeinsam macht es aber noch mehr Spass. Dass sie auch französische Worte in den Liedtext eingebaut hat, ist kein Zufall: «Gerade Französisch ist bei Deutschschweizer Schulkindern ja nicht unbedingt beliebt.
Vielleicht wecke ich mit ein paar hübschen Worten spielerisch die Freude an dieser Sprache», sagt sie augenzwinkernd. Bereits zum sechsten Mal bringt Generali mit dem Musikförderprogramm «Lion Kids by Generali» Kindern die Welt der Musik näher. Das Programm richtet sich an Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Zusammen mit Profis entdecken sie an eintägigen Workshops in verschiedenen Schweizer Städten ihre musikalische Ader.
Mit «Lion Kids by Generali» erhalten junge Menschen die Möglichkeit, ihre Talente zu entdecken und sich kreativ weiterzuentwickeln. Im Vordergrund stehen Freude und eine ungezwungene Herangehensweise an die Welt der Musik. Das Programm schliesst damit eine Lücke in der kulturellen Nachwuchsförderung der Schweiz. So schliesst sich für Zoë Më nicht nur der eigene Kreis.
Die Kinder in Köniz haben an diesem Tag selbst erlebt, dass aus Trommelwirbeln, gerappten Reimen und den ersten eigenen Klavierakkorden am Ende tatsächlich eine gemeinsame Melodie entsteht. Ein Song, der noch lange nachklingen wird.
Switzerland Neuesten Nachrichten, Switzerland Schlagzeilen
Similar News: Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.
Frühester Busfahrer der Schweiz startet den ÖV-TagMarcel Althaus, der früheste Busfahrer der Schweiz, berichtet von seinen morgendlichen Fahrten, den Passagieren, darunter viele Lonza-Mitarbeiter, und den besonderen Momenten der Ruhe und der Aussicht bei Sonnenaufgang. Die Visualisierung basiert auf dem GTFS-Fahrplandatensatz der SBB vom 2. März 2026.
Weiterlesen »
WM 2026: Hier kommt Nau-Mischis grosser WM-RückblickFünf Wochen lang hat Nau.ch-Chefreporter Mischi Wettstein die Nati an der WM 2026 begleitet. Hier kommt der grosse WM-Rückblick im letzten Tagebuch-Eintrag.
Weiterlesen »
– Video aufgetaucht! Verrät Manzambi hier England-Wechsel?Heute Dienstag startet an der WM 2026 der Endspurt mit dem ersten von zwei Halbfinals. Frankreich trifft auf Spanien – mit dem Nau.ch-Ticker bleibst du am Ball.
Weiterlesen »
Steinmeier im Ahrtal: Dieser Tag ist «Auftrag an uns alle»Trauer, Schmerz, aber auch Zuversicht: Fünf Jahre nach der verheerenden Flut in den deutschen Bundesländern Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen haben Menschen an zahlreichen Orten der Opfer der Katastrophe gedacht.
Weiterlesen »




