Kurz vor der Wahl sind Migrantinnen und Migranten aus Lateinamerika zum Spielball der Politik geworden. Eindrücke aus einem Flüchtlingsheim in Tijuana.
Hier könnte sich die US-Wahl entscheiden: Ein Augenschein an der Grenze zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten
Ursprünglich kommt sie aus El Salvador. Vor drei Jahren hätten Gang-Mitglieder ihren Mann getötet. Ihre Söhne sollten als Nächstes dran sein. Die zwei jungen Männer flüchteten daraufhin in Richtung Norden. Seit Ende 2023 sind die Zahlen der «encounters», so nennt die USA das Festhalten von illegal eingereisten Migrantinnen und Migranten an der Grenze, deutlich gesunken. Grund dafür waren Änderungen der Politik auf beiden Seiten. Mexiko hat Massnahmen verstärkt, um Migranten daran zu hindern, die Grenze zu den Vereinigten Staaten zu erreichen.
Die USA kennt sie schon: «Ich bin zehn Jahre lang als Touristin dorthin gereist, nun frage ich nach Asyl. Das hätte ich nie gedacht.» Als sie in Tijuana ankam, habe sie tagelang geweint. «Heute danke ich Gott für diesen sicheren Unterschlupf. Viele müssen auf der Strasse schlafen.» Bis sie selber flüchten musste, habe sie sich nie wirklich mit Migration auseinandergesetzt, sagt Wendy. «Und dann ist man plötzlich selber in der Situation.
Die härtesten Zeiten – damit meint der Sozialarbeiter die Zeit, als die illegalen Grenzübertritte einen Rekordwert erreichten. Seit Januar 2021, also seit Joe Biden Präsident ist, wurden über 10 Millionen Menschen aufgegriffen, die illegal in die USA gereist sind. Etwa 8 Millionen davon auf dem Landweg von Mexiko her. Unter Trump gab es 2,4 Millionen «encounters».
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