«Ohne Touristenflüge keine Bergrettung», sagt der Anbieter. Per Helikopter in den Tiefschnee zu fliegen, sei Unsinn, sagen Demonstranten in Gstaad. Und dann braust ein Bauer heran.
«Ohne Touristenflüge keine Bergrettung», sagt der Anbieter. Per Helikopter in den Tiefschnee zu fliegen, sei Unsinn, sagen Demonstranten in Gstaad. Und dann braust ein Bauer heran.Protestmarsch durch das ergrünte Berner Oberland. Aktivistinnen und Aktivisten auf dem Weg zum bei Heliskiing-Fans beliebten Gebirgslandeplatz Vordere Walig.An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt.
Aus Heinzmanns Sicht «ein dekadenter Unsinn, der gerade in Zeiten des Klimawandels endlich verboten gehört».Mountain Wilderness kämpft seit seiner Gründung vor 30 Jahren gegen diese Spassflüge. Bisher weitgehend vergeblich. Das dürfte sich in den nächsten Jahren auch nicht ändern. Das hat, sagen Insider, mit der Branche zu tun. Sie ist in Bundesbern gut vernetzt. Noch viel mehr hat es aber mit dem Image der ratternden Flugmaschine zu tun. Gerade in den vom Tourismus abhängigen Bergkantonen ist der Helikopter ein Heilsbringer. Er macht nicht nur jene glücklich, die mit gut zahlenden Gästen Geschäfte machen.Er macht das Leben in hohen Höhen erst möglich.
Heuberger ist CEO von Swiss Helicopter und damit Chef über 40 Helikopter, die grösste zivile Flotte der Schweiz. Der 38-Jährige ist nicht nur ein erfahrener Pilot, sondern auch im Vorstand der Swiss Helicopter Association. Den Zusammenhang zwischen Tourismus- und Rettungsflüge erklärt er für Aussenstehende nicht zum ersten Mal. Wenn er die Zahlen runterrattert, ist Geduld und Ungeduld gleichermassen herauszuhören.
Für Aaron Heinzmann und seine 35 Gleichgesinnten stimmt die Balance nicht. Für sie ist der Alpenraum zu sehr zum Nutzraum geworden. Sie wollen zurück zur Ursprünglichkeit. Mehr Ruhe. Mehr Natur. Darum marschieren sie los, hinauf auf diesen Berg, der zum Spass angeflogen wird.
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