Hapag-Lloyd jongliert mit Krise im Roten Meer

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Die Reederei blickt nach dem ersten Geschäftsquartal zwar optimistischer auf das Jahr, kämpft jedoch mit einem grossen Unsicherheitsfaktor.

Die Reederei blickt nach dem ersten Geschäftsquartal zwar optimistischer auf das Jahr, kämpft jedoch mit einem grossen Unsicherheitsfaktor.«Ich habe auch keine Glaskugel, aber ich hoffe nach wie vor, dass das irgendwann im Laufe dieses Jahres vorbei ist», sagte Konzernchef Rolf Habben Jansen am Mittwoch in einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters.

Im ersten Quartal musste der Hamburger Traditionskonzern deutliche Einbussen im Vergleich zu dem noch von der Corona-Sonderkonjunktur geprägten Vorjahresquartal hinnehmen. Der Betriebsgewinn fiel um gut 79 Prozent auf 365 Millionen Euro. Trotz des Anstiegs der Gebühren im Zuge der Krise im Roten Meer lagen die Frachtraten mit 1359 Dollar je Standardcontainer im Durchschnitt unter dem Vorjahreswert.

«Auch wenn unsere Ergebnisse aufgrund der Normalisierung der Lieferketten deutlich unter den aussergewöhnlich starken Vorjahreswerten liegen, sind wir erfreulicherweise gut in das neue Jahr gestartet», betonte Habben Jansen. Mit dem Ergebnis des ersten Quartals sieht sich Hapag-Lloyd ausser Gefahr, beim Ebit 2024 in die roten Zahlen zu rutschen.Das Unternehmen geht nun davon aus, 2024 beim Ebit eine schwarze Null bis hin zu einer Milliarde Euro zu erreichen.

Hapag-Lloyd hat - wie andere Grossreedereien auch - nach Angriffen von Huthi-Rebellen aus dem Jemen auf Frachter seit Mitte Dezember praktisch keine Schiffe mehr durch das Rote Meer geschickt, sondern sie um die Südspitze Afrikas umgeleitet. Januar bis März waren damit die ersten Monate, die für die Reedereien ganz von der Krise geprägt waren. Der Umweg führt zu Verzögerungen, einem grösseren Bedarf an Schiffen und höheren Kosten.

Zudem wird durch die Entwicklung die Furcht vor den Folgen von Überkapazitäten gedämpft. Diese gibt es in der Branche, weil 2024 eine Vielzahl neuer Schiffe in den Dienst gestellt werden und wurden. Es sei gut, dass die Schiffe zur Verfügung stehen, sagte Habben Jansen. «Wir haben die letzten drei, vier, fünf Jahre schon gelernt, dass es natürlich manchmal Störungen in den Lieferketten gibt, und dafür braucht man einfach einen gewissen Puffer.

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