Die freigelassenen minderjährigen Hamas-Geiseln werden wohl lebenslang traumatisiert sein. Drei Beispiele lassen nur erahnen, was sie durchmachen mussten.
Jeder Tag, an dem Israel und die Hamas die Waffen ruhen lassen, gibt etwas Hoffnung – für Geiseln, deren Angehörige und die Menschen im Gazastreifen. Doch was die freigelassenen Kinder mitten im Kriegsgebiet erleben mussten, wird sie wohl ein Leben lang verfolgen. Emily wurde von Haus zu Haus geschleppt Als Hamas-Terroristen in Israel Siedlungen überfielen, richteten sie ein Massaker an. Allein im Kibbuz Be’eri wurden danach mindestens 100 Leichen gefunden.
Die Mutter, Eitan und seine beiden Schwestern wurden von den Angreifern verschleppt. Später gelang der Mutter mit den beiden Töchtern die Flucht. Doch der französisch-israelische Bub musste weiter in Hamas-Gefangenschaft ausharren und Furchtbares erleben. Der Zwölfjährige habe «da draussen Schrecken durchlebt», sagte seine Tante Deborah Cohen dem französischen Fernsehsender BFM TV. «Als er in Gaza ankam, wurde er von Zivilisten geschlagen.
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