Hackerangriff auf FBI-Jobs-Seite: «Sehr sensible Daten» von Tausenden Agenten gestohlen?

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Hackerangriff auf FBI-Jobs-Seite: «Sehr sensible Daten» von Tausenden Agenten gestohlen?
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Hacker behaupten, Daten von nahezu allen FBI-Agenten gestohlen zu haben – inklusive Bewerber. Die Behörde ermittelt fieberhaft.

Hacker behaupten, Daten von Tausenden FBI-Agenten gestohlen zu haben Die Gruppe Shinyhunters will die Job-Webseite der US-Bundespolizei kompromittiert haben. Das FBI untersucht den Fall – die betroffene Seite ist weiterhin offline.

Das FBI untersucht nach eigenen Angaben Behauptungen einer Hackergruppe, sie habe «sehr sensible Daten» von Tausenden FBI-Beschäftigten und Bewerbern gestohlen und die Job-Webseite der US-Bundespolizei kompromittiert. Die Behörde erklärte am Mittwoch, sie sei über die Vorwürfe der Gruppe Shinyhunters informiert. Unklar sei bislang, wo genau die Sicherheitslücke liege. Das FBI untersuche den Fall «aktiv und mit Nachdruck» und arbeite mit externen Dienstleistern zusammen, die die Webseite FBIJobs.gov betreiben.

Die Seite war am Mittwoch weiterhin nicht erreichbar. Shinyhunters behauptete in einer im Internet verbreiteten Nachricht, Zugriff auf persönliche Daten von nahezu allen FBI-Agenten sowie von Menschen zu haben, die sich bei der Behörde beworben hätten. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden. Die Gruppe forderte das FBI auf, innerhalb einer Woche aus ihrer Sicht falsche Aussagen aus einer öffentlichen FBI-Warnung vom Mai zu entfernen.

Darin hatte die Behörde Shinyhunters als Cyberkriminelle bezeichnet, die gross angelegte Datendiebstähle und Erpressung betreibe. Die Gruppe erklärte, ihr Vorgehen sei weder finanziell motiviert noch Erpressung. Die auf Datenschutz und Cyberkriminalität spezialisierte Juristin Miriam Wugmeister sagte, aufgrund des bisherigen Vorgehens der Gruppe gebe es Gründe, die Behauptungen ernst zu nehmen. Ein möglicher Datendiebstahl könnte demnach Sicherheitsrisiken für FBI-Mitarbeiter und deren Familien bergen.

Das FBI war in diesem Jahr bereits Ziel weiterer Cyberangriffe. Im März untersuchte die Behörde verdächtige Aktivitäten auf einem internen System mit sensiblen Informationen zu Überwachungsmassnahmen und Ermittlungen.

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