Der Schweizer Bundespräsident und Wirtschaftsminister Guy Parmelin hat offiziell seinen Rücktritt per Jahresende bekannt gegeben. Er begründet die Entscheidung damit, dass er in Zeiten großer Unsicherheit jüngeren Kräften das Feld überlassen wolle, und dementiert gesundheitliche Probleme. Zudem wird der Rücktritt der Seco-Chefin Helene Budliger diskutiert.
Bundespräsident und Wirtschaftsminister Guy Parmelin tritt zurück. Was war der schwerste Moment ihrer Karriere? Parmelin nennt einen Moment in der Covid-19-Pandemie, als man die Geschäfte schliessen musste.
Die Diskussion über Lockerungen sei immer eine schwierige gewesen. Auf seinen und den Rücktritt von Seco-Chefin Helene Budliger angesprochen, sagt Parmelin man sei gut vorbereitet: «Das Leben geht weiter, niemand ist unersetzbar. »Gehen Sie wegen gesundheitlichen Problemen? Parmelin verneint dies, das Feu sacré sei aber nicht mehr so sacré wie zu Beginn.
Er sei motiviert, die letzten drei Monate zu bestreiten. Nun spricht Parmelin über die Geschäfte, die ihm am Herzen liegen, darunter mehrere Freihandelsabkommen. Zum Schluss dankt er den Kollegen und Kolleginnen im Bundesrat sowie der Bundeskanzlei und seinen Mitarbeitenden. Dann dankt er seiner Familie und seiner Frau sowie der Bevölkerung.
Zum Schluss drückt er noch sein Mitgefühl gegenüber den Opfern von Crans Montana VS und Kerzers FR aus.
«Ich habe mir überlegt, was das Beste für das Land ist», erklärt Parmelin. In einer Zeit grosser Unsicherheit wolle er das Feld nun jüngeren Kräften überlassen. Jetzt ist es offiziell: «Ich habe meine Kollegen informiert, dass ich als Bundesrat per Ende Jahr zurücktrete», sagt Guy Parmelin, Bundespräsident und Vorsteher des Wirtschaftsdepartements. Am Tag zuvor hat sich der Waadtländer Weinbauer noch mit Akteuren der Weinbranche getroffen, um über die Herausforderungen der Branche zu sprechen.
Lässt er die Katze heute aus dem Sack? Bundespräsident Guy Parmelin hat zu einer kurzfristigen Medienkonferenz um 11 Uhr eingeladen. Schon seit Wochen wird über seinen möglichen Rücktritt spekuliert – zuletzt verdichteten sich die Hinweise darauf. Delia Bachmann , Jahrgang 1993, arbeitet seit 2024 für 20 Minuten.
Als Redaktorin im Ressort Politik berichtet sie über das Geschehen in Bundesbern.
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