Lisa Mazzone sagt Nein zur Nachhaltigkeits-Initiative. Diese sei unmenschlich und gefährlich, sagt die Grünen-Präsidentin im Gastbeitrag.
Haben wir uns je so intensiv mit der Auslastung von Zügen befasst, wie in den letzten Wochen? Aber sind wir ehrlich: Es gibt Schlimmeres, als einmal im Zug keinen Sitzplatz zu finden: verspätete Züge, Züge, die nie ankommen, oder Züge, die ständig ausfallen.
Ein Blick nach Deutschland oder England reicht, um sich Bei uns ist das anders: 94 Prozent der Züge waren im letzten Jahr pünktlich, denn unser öffentlicher Verkehr ist ein geöltes Uhrwerk. Wir können damit nicht nur umweltfreundlich, sondern entspannt und zuverlässig reisen. Worum es ihr ebenso wenig geht: Um Nachhaltigkeit. Intuitiv könnte man meinen, dass ein direkter Zusammenhang zwischen den Auswirkungen auf diediese Lösung vehement ab.
Zehn Jahre nach Verabschiedung des Raumplanungsgesetzes ist die Fläche der Bauzone pro Einwohner*in zurückgegangen: der Boden wird trotz Bevölkerungswachstum geschützt. TrotzAm 14. Juni stimmt die Schweiz über die SVP-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» ab. - keystone Es ist einfach, die Schwächsten zum Sündenbock zu machen.
Die 2,5 Prozent Menschen in der Schweiz, die aus ihrem voman der Zürcher Goldküste, das siebenmal mehr Platz als der Schweizer Durchschnitt braucht. Und sein Schloss in Graubünden kommt auch noch dazu. -Präsident Dettling nicht in der Stadt, sondern in einem Dorf, das aufgrund der alternden Bevölkerung von Entvölkerung bedroht ist. Kein Wunder, dass ihm die Lebensqualität in den Städten nicht viel bedeutet und dass die-Sündenbockspolitik sehr gelegen.
Am 14. Juni setzen wir kein Zeichen. Wir stimmen über eine Initiative ab, die weitreichende Konsequenzen hat. Die erste Konsequenz ist der direkte Angriff auf den Familiennachzug und das Heraufbeschwören eines dunklen Kapitels unserer Geschichte: das Saisonnierstatut, das Familien auseinandergerissen hat und Kinder dazu gezwungen hat, sich im Schrank zu verstecken, ohne zur Schule gehen zu dürfen.
Die dritte Konsequenz ist der Angriff auf die universellen Rechte, die unter dem Dach des Völkerrechts zusammengefasst sind: Schutz von Geflüchteten, Kindern oder Frauen vorDie Linken hatten 20 Jahre Zeit Lösungen zu erarbeiten die das heutige Chaos verhindert hätten. Nun jammern sie mit faulen Argumenten. Ein Nein steigert das aktuelle Chaos massiv und fördert die Faulheit von Regierung und Politik endlich das Land auf Vordermann zu bringen.
Wir wollen keine träge und schweizfeindichliche linke Politik und stimmen desshalb JA 🇨🇭 für eine dynamische, flexible und effiziente Schweiz die das Ausnützen der Sozialsystem verhindern soll.
Grüne Schweiz SVP 10-Millionen-Schweiz Nachhaltigkeits-Initiative
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