Müssen die Kirchen bald sparen? Geht es nach dem Berner Kantonsparlament, könnten bald wichtige Einnahmen fehlen.
Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wieIm letzten Moment machte FDP-Grossrat Carlos Reinhard einen halben Rückzieher: Vor Beginn der Debatte im bernischen Grossen Rat wandelte er seine Motion in ein weniger verbindliches Postulat um. Das Kantonsparlament stimmte mit 93 Ja- zu 52-Nein-Stimmen bei 10 Enthaltungen deutlich zu.
«Die Diskussion zeigt, dass sich emotional etwas verändert hat», sagt der Berner Theologe und Ethiker Mathias Wirth. «In unserer pluralisierten Gesellschaft leuchtet es vielen nicht mehr ein, wieso hier ein vermeintlicher Mikrokosmos staatlich unterstützt wird.»Hinzu käme, dass die Kirchen sich teils selbst verschuldet ein Glaubwürdigkeitsproblem eingehandelt hätten.
An einer Medienkonferenz am 20. Februar sprachen sie von gesamtgesellschaftlichen Leistungen im Wert von rund 183 Millionen Franken im Jahr, die sie erbringen. Darin enthalten sind Angebote wie Jugendarbeit, Seniorennachmittage, Seelsorge, aber auch kulturelle Veranstaltungen.
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