Der Gossauer Stadtparlamentarier Werner Bischofberger hat sich kürzlich über den Umbau des Bahnhofs Arnegg zum Thema behindertengerechter Zugfahrt geäußert. Der Umbau nach dem Behindertengleichstellungsgesetz kostete 3,2 Millionen Franken und umfasste den Abriss des ehemaligen Gleises 1, um ein 120 Meter langes und zweieinhalb Meter breites Perron zu schaffen. Die Anzahl der Lautsprecher wurde von einem auf vierzehn erhöht und die Beleuchtung wurde erneuert.
14 Lautsprecher für ein Bahngleis: Jetzt meldet sich der Gossau er Stadtparlamentarier Werner Bischofberger zum Umbau des Bahnhofs Arnegg
Dafür wurde das stillgelegte Verladegleis 1 zurückgebaut. So entstand ein Perron von 120 Metern und mindestens zweieinhalb Metern Breite. Dadurch muss das Gleis nicht mehr überquert werden und ist somit behindertengerecht. Zusätzlich wurde die Anzahl der Lautsprecher auf dem Perron von einem auf vierzehn erhöht und die komplette Beleuchtung erneuert.Einem Pendler von Arnegg ist die graue Fläche vom ehemaligen Gleis 1 aufgefallen.
Bischofberger freut sich jedoch über die Grünfläche im südlichen Teil. Auch die vierzehn Lautsprecher findet er nicht störend, anders als ein Anwohner. «Früher sammelten sich die Passagiere vor dem Bahnhofsgebäude – da reichte ein Lautsprecher», sagt er. Da sich die Fahrgäste heute auf dem ganzen Perron verteilen, empfindet er vierzehn Lautsprecher für ein Gleis als gerechtfertigt.
Bedauerlich findet Bischofberger, dass das Umsteigen auf Postauto und Bus nicht besser organisiert wurde. Eine Person mit Rollstuhl komme nicht selbstständig in den Bus. Er sagt: «Durch eine Zusammenarbeit der SBB und der Stadt Gossau hätte man einige Probleme lösen können.
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