Hermanos Gutiérrez: Los Ojos del Cóndor
«Jedes unserer Alben ist eine Reise. Wir machen nicht spezifisch ab, wohin, sondern irgendwie findet es uns. » Diesmal passierte es am 1. April 2025 im Teatro San Gabriel in Quito, Ecuador.
Das allererste Konzert in der Hauptstadt der Heimat ihrer Mutter. Die Anden Zusätzlich inspiriert von einem alten Foto ihres Papas vor dem Machu Picchu nahm das neue siebte Album «Los Ojos Del Cóndor» Form an. Wir wollen unsere Fans nach Südamerika bringen Autor: Estevan Gutiérrez Hermanos Gutiérrez «Mit dem nächsten Album möchten wir eine Reise durch die Anden machen.
Ob das jetzt in einem Zug sei oder aus der Perspektive eines Kondors, das können alle selbst entscheiden – aber wir wollen unsere Fans nach Südamerika bringen. » Der sagenumwobene Kondor ist das Wappentier Ecuadors und von grosser Bedeutung für die Folklore in den Anden.
Hermanos Gutiérrez: «Los Ojos Del Cóndor» Box aufklappen Box zuklappen Nach dem Ritt durch die Wüste und einem Abflug durch Zeit und Raum führt der neueste Trip durch die Anden. Diesmal bereichern urtümliche Sagen und Klänge der lateinamerikanischen Bergbevölkerung den klassischen Gitarrensound des Duos.
Mit minimalen Details, etwas Perkussion und Orgel setzen die Brüder Akzente so, dass der typisch relaxte und hypnotisierende Vibe unverkennbar bleibt, sich aber nochmal eine neue Weitsicht auftut. Ein zweiter Schlüsselmoment folgte diesen Frühling, als die Brüder dann tatsächlich nach Peru reisten und ihre neuen Songs den Einheimischen vorspielten: «Die haben gesagt, hey, das ist die Musik von hier. Das war ein wirklich cooles Gefühl.
» Die Schweiz Man bringt die Hermanos Gutiérrez raus aus der Schweiz, aber die Schweiz niemals aus den Brüdern.
«Am besten kann ich auftanken, wenn ich daheim bin und mit meinen Kindern in die Migros gehe», betont Estevan. Gestartet hatten sie das Projekt 2017 bei einem zufälligen Jam in einer Zürcher Wohnung.
«Wir schreiben immer alles hier. Die Arbeit passiert in der Schweiz», erklärt Estevan im Call aus dem Bandraum in Zofingen. Hier haben wir angefangen und das wollen wir nie vergessen. Autor: Estevan Gutiérrez Hermanos Gutiérrez Trotzdem sieht man sie nur noch selten auf Schweizer Bühnen: «Es sind weniger Gigs, aber grössere.
Ende des Jahres kommen Konzerte in Zürich und Genf, die allesamt ausverkauft sind. Kurz vor Weihnachten den Fans erneut Konzerte anbieten zu können, ist mega schön. Hier haben wir angefangen und das wollen wir nie vergessen. » Hinzu kommt die familiäre Verwurzelung väterlicherseits.
Und Pünktlichkeit: «Wir sind noch nie zu spät gekommen. Wir haben noch nie irgendetwas nicht erfüllt. Unser Vater hat immer gesagt: Du musst ‹solid› sein. Genau das braucht es auch in dem Business.
» Kalifornien Den vergangenen Sommer verbrachten Hermanos Gutiérrez mit Surfer und Musiker Jack Johnson. Mit ihm haben sie an der Musik zu seinem Projekt «Surfilmusic» gearbeitet. Eine neue Freundschaft von null auf 100.
«Als wir anfingen, Musik zu machen, sind wir immer am Strand gewesen in Ecuador bei unseren Grosseltern. Ich glaube, das war die Ursprungs-Inspiration. » Wir haben etwa eine halbe Stunde gebraucht und gemerkt: Hey, wir mögen einander, wir sind Freunde. Autor: Estevan Gutiérrez über Jack Johnson «Jacks Songs waren die ersten, die mein Bruder und ich zusammen gespielt hatten.
» Via Management entstand vor gut zwei Jahren der Kontakt und das Projekt nahm seinen Lauf: «Wir haben etwa eine halbe Stunde gebraucht und gemerkt: Hey, wir mögen einander, wir sind Freunde. Und jetzt sind wir mit ihm auf Tour.
» Das Surfen, schon immer eine Inspiration in der Musik der Hermanos Gutiérrez, kam durch die neue Freundschaft so ganz nebenbei auch auf neue Höhen: «Ich war zu viert mit Jack Johnson, Rob Machado und Donovan Frankenreiter in Santa Barbara surfen. Früher hast du sie in den Heftli angeschaut und jetzt bist du mit deinen Helden genau dort. Das war krass. »
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