Gemäss Medienberichte: Hamas lässt drei israelische Geiseln frei ++ 19 Tote in Gaza vor verspäteter Waffenruhe

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Im Nahen Osten bleibt die Lage angespannt. Alle Neuigkeiten und Reaktionen zum Konflikt in unserem Newsblog.

Gemäss Medienberichte: Hamas lässt drei israelische Geiseln frei ++ 19 Tote in Gaza vor verspäteter WaffenruheDer israelische Premierminister hat verkündet, dass es in den Verhandlungen in letzter Minute eine Einigung für ein Abkommen gab, das unter anderem die Freilassung von Geiseln aus dem Gazastreifen und eine Waffenruhe umfasst.

Emily Damari sollte am Nachmittag zusammen mit zwei Leidensgenossinnen im Alter von 24 und 31 Jahren im Austausch gegen mehr als 90 palästinensische Häftlinge in israelischen Gefängnissen freigelassen werden. Der Austausch ist Teil des Waffenruheabkommens, das am Vormittag mit knapp drei Stunden Verspätung in Kraft getreten ist. Weitere 30 Geiseln sollen in den kommenden sechs Wochen freikommen.

Es wird erwartet, dass die Hamas die drei Geiseln dem IKRK übergibt, das sie dann zu einer Spezialeinheit der Armee im Gazastreifen bringt. Im Gegenzug sollen in dieser ersten Phase rund 90 Palästinenser auf israelischer Haft entlassen werden.Nach Inkrafttreten der Waffenruhe im Gazastreifen sind dort nach Angaben örtlicher Sicherheitskräfte erste Hilfslieferungen eingetroffen.

Die Unterstützung der Zivilbevölkerung in dem abgeriegelten Küstenstreifen mit lebenswichtigen Gütern gestaltete sich zuletzt schwierig. Neben Sicherheitsbedenken Israels und aufwendigen Überprüfungen der Ladung waren vor allem Plünderungen durch Bewaffnete im Gazastreifen ein grosses Problem. Die Angaben liessen sich zunächst nicht unabhängig verifizieren. Israels Armee sagte auf Anfrage, sie prüfe die Berichte. Das israelische Militär hatte zuvor mitgeteilt, die Armee gehe angesichts der Verzögerung weiter gegen Ziele im Norden und Zentrum des Gazastreifens vor.

Für diesen Fall hatte allerdings der israelische Oppositionführer Jair Lapid dem Regierungschef ein «Sicherheitsnetz» im Parlament zugesichert, damit dieser den Waffenruhe-Deal mit der Hamas umsetzen kann. Die Waffenruhe hätte um 7.30 Uhr MEZ begonnen sollen. «Die Hamas erfüllt ihre Verpflichtungen nicht», sagte Hagari. Solange die Hamas das Abkommen nicht erfülle, greife die israelische Armee weiter an.

Ob es angesichts des verzögerten Beginns der Waffenruhe bei dem Zeitplan bleibt, blieb zunächst ungewiss. Netanyahu hatte am Vorabend der geplanten Waffenruhe bekräftigt, Israel werde bei einem Scheitern des Abkommens die Kämpfe wiederaufnehmen und alle Kriegsziele durchsetzen, darunter die Zerschlagung der Hamas.

Die Hamas hätte eigentlich schon am Samstag die Namen der freizulassenden Geiseln mitteilen müssen. Dass dies bisher nicht erfolgt sei, habe die Terrororganisation auf «technische Gründe» zurückgeführt, berichteten israelische Medien. In welche der Aufnahmestationen die Geiseln gebracht werden, hängt davon ab, wo sie von den Entführern an die Israelis übergeben werden.

Ofri Bibas Levy mahnte in Tel Aviv zugleich: «Es darf niemand zurückgelassen werden - wir werden nicht ruhen, bis der Allerletzte zurückkommt.»Kurz vor dem geplanten Beginn der Waffenruhe im Gaza-Krieg pocht Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu darauf, die Kämpfe bei einem Scheitern des Abkommens weiterführen zu können. Israel behalte sich das Recht vor, bei Bedarf in den Krieg zurückzukehren, sagte er in einer Ansprache.

Israel werde zudem die Truppen am Philadelphi-Korridor entlang der Grenze zu Ägypten nicht verringern, sondern vergrössern, kündigte Netanyahu an. Israelischen Medien zufolge bezog er sich mit dieser Aussage auf die erste Phase des Abkommens. Für die zweite Phase des Deals ist vorgesehen, dass die israelische Armee komplett aus dem Gazastreifen abzieht. Israel werde keinen Waffenschmuggel in das Palästinensergebiet erlauben, betonte Netanyahu.

Israels Armee werde den Anwohnern mitteilen, sobald sie sich sicher vom Süden in den Norden des Gebiets bewegen könnten, hiess es weiter. Viele aus dem Norden Vertriebene planen eine Rückkehr. Dies soll gemäss dem Abkommen ab dem siebten Tag nach Inkrafttreten der Waffenruhe möglich sein. Die sechswöchige Feuerpause soll am Sonntagmorgen beginnen.

Ein Passant habe auf den mutmasslichen Angreifer geschossen, erklärte die Polizei. Israelischen Medien zufolge soll er dabei getötet worden sein. Demnach handelte es sich um einen 19 Jahre alten Palästinenser aus der Stadt Tulkarem im Westjordanland. Die Hintergründe der Tat blieben zunächst unklar. Einsatzkräfte seien mit einem Grossaufgebot vor Ort und suchten die Gegend auch per Hubschrauber ab, erklärte die Polizei weiter.

Bei den Palästinensern handele es sich um 1.167 festgenommene Bewohner des Gazastreifens, die nicht an dem Massaker der Hamas und anderer Extremisten aus dem Küstenstreifen vom 7. Oktober 2023 in Israel mit 1200 Toten und mehr als 250 Verschleppten beteiligt waren, teilte die Regierung weiter mit. Dabei dürfte es sich vor allem um Hamas-Kämpfer handeln, die während der vergangenen mehr als 15-monatigen Kämpfe gefangen genommen wurden.

Nicht freigelassen werden soll hingegen der prominenteste palästinensische Häftling in Israel, Marwan Barghuti aus der Führungsebene der Fatah-Bewegung. Er war 2004 wegen fünffachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden.Eine Waffenruhe im seit mehr als 15 Monaten andauernden Gaza-Krieg und die Freilassung weiterer Geiseln aus der Gewalt der islamistischen Hamas rücken näher.

Der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und Gaza soll wieder öffnen und die Einfuhr humanitärer Hilfe für die Palästinenser deutlich aufgestockt werden. Israels Militär soll aus dicht besiedelten Gebieten des Gazastreifens abziehen. Die in den Süden des abgeriegelten Küstenstreifens geflohenen Einwohner sollen sich wieder frei bewegen und unter internationaler Aufsicht in ihre Wohngebiete im Norden Gazas zurückkehren dürfen.

Wie die «Times of Israel» in der Nacht berichtete, befinden sich auf einer neuen Liste des israelischen Justizministeriums mehr als 700 palästinensische Häftlinge, darunter mehrere wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilte Mitglieder der Hamas, des Palästinensischen Islamischen Dschihad und der Fatah-Bewegung des im Westjordanland regierenden Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas.

Krankenhäuser im Nord-Sinai bereiteten sich derweil auf die Aufnahme verletzter Palästinenser vor, hiess es aus Kreisen der Gesundheitsbehörden. Rund 50 Krankenwagen sollen ab heute zu dem Grenzübergang entsandt werden.Israels Sicherheitskabinett hat nach offiziellen Angaben seine Beratungen zum Abkommen mit der Hamas über eine Waffenruhe und den Austausch von Geiseln gegen palästinensische Häftlinge begonnen.

Für die Siedler, «die im Kampf gegen den palästinensischen Terrorismus» an «vorderster Front» stünden, solle Katz’ Entscheidung «eine klare Botschaft der Stärkung und Ermutigung» senden, hiess es. Die zunehmende Siedlergewalt gegen palästinensische Bewohner des Westjordanlands erwähnte er nicht.

Ursprünglich für Donnerstag geplante Sitzungen des israelischen Sicherheitskabinetts und der gesamten Regierung wurden verschoben. Die Gremien müssen dem Gaza-Abkommen noch zustimmen. Israelischen Medienberichten zufolge sollen sie am Freitag zusammentreten. Vonseiten Netanjahus gab es dafür zunächst keine Bestätigung.

Der Vermittler Katar hatte am Mittwoch einen Durchbruch in den Verhandlungen zwischen Israel und der islamistischen Hamas erklärt. Die Einigung zwischen Israel und der Hamas soll am Sonntag um 11.15 Uhr MEZ in Kraft treten und zunächst für 42 Tage gelten. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu warf der Islamistenorganisation aber am Donnerstag vor, ihre Zustimmung zu Teilen der Vereinbarung zu verweigern.

Sacharowa bedankte sich bei den Vermittlern aus Katar und Ägypten und verwies darauf, dass in der letzten Phase der Verhandlungen auch der Nahost-Gesandte des designierten Präsidenten Donald Trump in die Gespräche eingebunden war.Seit der Ankündigung einer Waffenruhe sind bei israelischen Angriffen im Gazastreifen nach palästinensischen Angaben Dutzende Menschen getötet worden.

Die Hamas veröffentlichte im Jahr 2022 auch Aufnahmen des israelischen Arabers in einem Bett mit Sauerstoffmaske. Im Jahr darauf verbreitete die Islamistenorganisation zudem ein Video des anderen Mannes. Die Aufnahmen sorgten in Israel für Empörung. Seit Jahren liefen erfolglos Bemühungen um ihre Freilassung.

Die Hamas löste den Krieg mit ihrem Terrorangriff vom 7. Oktober 2023 aus, bei dem etwa 1200 Menschen getötet und 250 weitere als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt wurden. Israel reagierte mit einer Militäroffensive, die nach Angaben des von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums bisher mehr als 46’000 Menschen das Leben kostete. Das Ministerium gibt nicht an, bei wie vielen der Toten es sich um militante Palästinenser handelte.

Streitpunkt soll insbesondere die Freilassung der Geiseln sein. Laut der israelischen Regierung soll es letzte Versuche der Hamas geben, aus dem Deal mit Israel auszusteigen, sollte sie nicht über die Identität der freigelassenen palästinensischen Terroristen entscheiden dürfen. Kurz nach der Einigung auf eine Waffenruhe greift Israels Armee nach palästinensischen Angaben weiter im Gazastreifen an.

Die Angaben liessen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Israels Armee sagte auf Anfrage, den Berichten nachzugehen. Zugleich würden die militanten Gruppen im Gazastreifen «wachsam bleiben», um sicherzustellen, dass das Abkommen vollständig umgesetzt werde, erklärte der Islamische Dschihad. Die Terrororganisation ist die zweitgrösste militant-islamistische Gruppe im Gazastreifen nach der Hamas. Mitglieder der Gruppe Islamischer Dschihad waren an dem von der Hamas angeführten Terrorangriff auf Israel am 7. Oktober 2023 beteiligt, der den Gaza-Krieg auslöste.

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