Angesichts weltweit steigender Kraftstoffpreise und beispielloser Volatilität auf den Ölmarkten haben sich die Staats- und Regierungschefs der G7 in einer Videoschalte zusammengesetzt. Sie beschlossen, 100 Millionen Barrel Rohöl aus strategischen Reserven auf den Markt zu geben. Zudem wird im Rahmen der Internationalen Energieagentur (IEA) über weitere Diesel-Freigaben diskutiert, um die hohen Preise, insbesondere bei Diesel, zu senken.
Wegen weltweit steigender Kraftstoffpreise haben sich Staats-und Regierungschefs von Industrienationen zusammengeschaltet. Sie wollen mehr Öl auf dem Markt. Die G7-Staaten wollen angesichts steigender Kraftstoffpreise weitere Ölreserven freigeben.
- Keystone/EPA/Bodo Marks, Frankreich und die USA dringen angesichts der steigenden Kraftstoffpreise auf eine Nutzung von Ölnotreserven. Ab sofort und über vier Monate sollten 100 Millionen Barrel Rohöl der im März beschlossenen Freigabe tatsächlich freigegeben werden, hiess es in einem gemeinsamen Schreiben der Gruppe demokratischer Industrienationen. Zuvor hatten sich die G7 in einer Videoschalte beraten. Ausserdem werde man in den kommenden Tagen im Rahmen der Internationalen Energieagentur zusammenkommen, um die Möglichkeit zusätzlicher Diesel-Freigaben zu erörtern, hiess es weiter.
Die Stellungnahme spricht von einer «beispiellosen Volatilität auf den Ölmärkten». Die grundsätzliche Entscheidung über eine Freigabe von Reserven liegt bei der IEA mit ihren 32 Mitgliedsländern. Die IEA hatte zuletzt im März als Reaktion auf den Iran- eine Rekordmenge von 400 Millionen Barrel Rohöl strategischer Ölreserven freigegeben. Wegen der weltweit steigenden Preise, vor allem für Diesel, kam die Frage erneut auf.
US-Finanzminister Scott Bessent schrieb am Donnerstag auf der Plattform X, Europa solle «zusätzliche Liefermengen unverzüglich bereitstellen». , Frankreich, Grossbritannien, die USA, Japan, Italien und Kanada. Frankreich hat derzeit den Vorsitz der Gruppe.
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