Der Krieg zwischen den USA und dem Iran wirkt sich auf den Ölmarkt aus. Wegen Störungen in der für den Öltransport wichtigen Strasse von Hormuz steigen die Preise. Laut der Internationalen Energieagentur IEA sind die weltweiten Öllagerbestände derzeit deutlich zurückgegangen.
Ausserdem werde man in den kommenden Tagen im Rahmen der Internationalen Energieagentur zusammenkommen, um die Möglichkeit zusätzlicher Diesel-Freigaben zu erörtern, hiess es weiter. Die Stellungnahme spricht von einer «beispiellosen Volatilität auf den Ölmärkten».
Der französische Präsident Emmanuel Macron erklärte, die G7-Staaten hätten vereinbart, ihre Massnahmen weiter abzustimmen, um die Öllieferungen durch die Strasse von Hormus zu sichern. In ihrer Erklärung bekräftigten die G7-Staaten ihre Verpflichtung, auf Exportbeschränkungen für Energie und Energieträger untereinander zu verzichten. Die grundsätzliche Entscheidung über eine Freigabe von Reserven liegt bei der IEA mit ihren 32 Mitgliedsländern. Die IEA hatte zuletzt im März als Reaktion auf den Iran-Krieg eine Rekordmenge von 400 Millionen Barrel Rohöl aus strategischen Ölreserven freigegeben.
Wegen der weltweit steigenden Preise, vor allem für Diesel, kam die Frage erneut auf. US-Finanzminister Scott Bessent schrieb am Donnerstag auf der Plattform X, Europa solle «zusätzliche Liefermengen unverzüglich bereitstellen».
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