Frankreich steht vor einer turbulenten zweiten Wahlrunde, nachdem Präsident Emmanuel Macron im Juni überraschend Neuwahlen ausgerufen hat. Nach dem ersten Wahlgang gab es in über 200 Wahlkreisen taktische Absprachen, um zu verhindern, dass die bisher führende Partei, das rechtsnationale Rassemblement National, eine absolute Mehrheit erreicht.
Am Sonntag stimmt Frankreich vielerorts in Stichwahlen darüber ab, wie die künftige Nationalversammlung aussehen wird. Warum zum Beispiel über 200 Kandidatinnen und Kandidaten ihre Kandidaturen zurückgezogen haben, erklärt Frankreich-Korrespondent Daniel VollPersonen-Box aufklappen Personen-Box zuklappen Daniel Voll ist seit 2018 Frankreich-Korrespondent von Radio SRF mit Sitz in Paris. Der Maghreb gehört ebenfalls zu seinem Berichtsgebiet.
Warum ziehen Kandidierende ihre Kandidatur zurück?In der Woche zwischen den beiden Wahlgängen haben über 200 Kandidatinnen und Kandidaten ihre Kandidatur zurückgezogen. Dies verändert die Situation in den betreffenden Wahlkreisen stark. Nun kommt es in über 400 Wahlkreisen zu einer Stichwahl. Dabei gilt das absolute Mehr. In 91 Wahlkreisen stehen noch 3 oder 4 Kandidatinnen und Kandidaten zu Wahl. Dort genügt das relative Mehr.
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