Foodsave statt Foodwaste: So wird aus altem Brot ein feines Abendessen

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Foodsave statt Foodwaste: So wird aus altem Brot ein feines Abendessen
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80 Kilo Lebensmittel landen pro Person jährlich im Müll. Ein Workshop zeigt, wie man mit einfachen Kniffen rettet statt wegwirft.

Esther Kern mit auf den Weg. Oft lasse sich mit Geruch, Geschmack und dem Augenschein erkennen, ob etwas noch essbar ist oder in den Abfall gehört.

Es ist Donnerstagabend, im Provisorium am Limmatplatz haben sich rund zwanzig Leute eingefunden, um zu lernen, wie man Lebensmittel retten kann. Es sind vorwiegend Frauen, die zum Anlass im Rahmen der nationalen Woche gegenFoodsave statt Food-Waste Nach einem Apéro mit hausgemachter Gurken-Limonade gibt es eine kurze Einführung: Kern benutzt den Begriff Foodsave statt Food-Waste – «denn wer will schon Abfall essen»? Positiv besetzt rettet man aktiv Essen vor dem Mülleimer, anstatt nur Food-Waste zu vermeiden.

Bevor die Teilnehmenden an vier Stationen zu Retterinnen und Rettern werden, gibt es ein paar Fakten: Rund 80 Kilo Food-Waste fällt pro Person und Jahr in der Schweiz an. Würde man diese Menge vermeiden, könnte man 600 Franken sparen. Wichtig sind auch die Unterschiede bei dem, was auf Verpackungen steht: Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist genau das: Meist ist das Lebensmittel länger haltbar, Trockenware oft sogar deutlich länger. Bei Lebensmitteln wie Milchprodukten müsse man eben auf seine Sinne vertrauen.

Foodaktivistin KernNun aber wird geschnetzt, geknetet, geformt, gegossen: Eine Gruppe macht Guetzli mit altem Brot . Auch an der Gnocchi-Station wird zu Paniermehl verarbeitetes, trockenes Brot verwendet. Einen Tisch weiter werden Gurken, Rüebli und allerlei Kohl für eingelegtes Gemüse geschnitten und an einer letzten Station vegane Mayonnaise mit Aquafaba, dem Wasser aus Kichererbsen-Dosen, gemacht.

Rund um diese Gerichte kocht Ramon Ibello und sein Team ein Abendessen: Es gibt geröstete Rüebli, Blumenkohl, einen Salat aus Äpfeln und Radieschenblättern und ein Hummus aus gerettetem Gemüse. Die Brot-Gnocchi werden von Ibello gekocht und mit einem Fenchelkrautpesto serviert. Die Guetzli gibt es zum Dessert mit einem umwerfend guten Frucht-Sorbet. Dafür könne man einfach überreifes Obst nehmen und Rotweinreste, erklärt der Koch.

Die Tavolata bestärkt im Wissen, dass man mit ein paar einfachen Kniffen Food-Waste vermeiden kann. Wie es geschmeckt hat? Sicher nicht, als würde man Abfall essen.200 g gemischte Nüsse, 200 g weisse und/oder dunkle Schokoladenreste, 100 g Paniermehl , 250 g weiche Butter, 150 g Rohrzucker, 250 g Weissmehl, 1 TL Backpulver, 1 Ei Die Nüsse und die Schokolade klein hacken. Dann mit allen restlichen Zutaten vermischen und zu einem Teig verkneten.

Aus dem Teig 3–4 cm grosse Kugeln formen. Die Kugeln mit genügend Abstand zueinander auf einem mit Backpapier vorbereiteten Blech verteilen. Oben etwas andrücken, beispielsweise mit dem Boden eines Glases. Newsletter

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