Flydubai-Kopilot wird nach Angriff auf Kapitän und Absturzversuch ermittelt

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Flydubai-Kopilot wird nach Angriff auf Kapitän und Absturzversuch ermittelt
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Der omanische Kopilot eines Flydubai-Fluges nach Tel Aviv hat seinen Kapitän mit einem Rettungsaxt schwer verletzt und offenbar versucht, das Flugzeug zum Absturz zu bringen, bevor Passagiere ihn überwältigten. Die Behörden der Vereinigten Arabischen Emirate ermitteln. Australische Sicherheitsbehörden untersuchen mögliche Verbindungen des Mannes zu extremistischen Organisationen und eine mögliche Radikalisierung während seines Aufenthalts in Australien. Auch die Frage, warum der Kopilot nach einem Ausschluss bei Oman Air bei Flydubai eingestellt wurde, steht im Mittelpunkt der Recherchen.

ticker-flydubaiDer Kopilot von Flydubai-Flug FZ1073 nach Tel Aviv vom 30. September verletzte seinen Kapitän schwer und versuchte offenbar auch, das Flugzeug zum Absturz zu bringen, bevor Passagiere ihn überwältigen konnten.

Die Generalstaatsanwaltschaft Vereinigten Arabischen Emirate teilte am Samstag mit, er habe den Kapitän mit der Rettungsaxt angegriffen und versuchtDie Zeitung Wall Street Journal berichtete, der omanische Kopilot sei früher für Oman Air geflogen, doch dort nach einer gewissen Zeit aus dem Cockpit verbannt worden, da er zunehmend extremistische Ansichten entwickelt hätte. Später wechselte er zu Flydubai. Unklar ist, wieso er dort angestellt wurde und welche Hintergrundchecks erfolgten.

Nun wird bekannt: Auch australische Sicherheitsbehörden sind aktiv. Sie untersuchen die Verbindungen des Kopiloten zu dem Land. Das Victorian Joint Counter Terrorism Team , dem die australische Bundespolizei , die Polizei des Bundesstaates Victoria und der Geheimdienst ASIO angehören, bestätigte gegenüber der britischen Zeitungdie Ermittlungen. Dabei soll auch geprüft werden, ob sich der Mann während seines Aufenthalts in Australien radikalisiert haben könnte.

Nach Angaben des Senders ABC erhielt er 2014 ein Studentenvisum und studierte von 2015 bis 2017 in Australien. Sein Visum wurde 2019 annulliert, weil er nicht mehr in einem Studiengang eingeschrieben war. Der Sender CNN berichtete zudem, al-Hammami habe laut einem inzwischen gelöschten Linkedin-Profil Engineering an einer australischen Universität studiert. Das Profil wies außerdem ein dreijähriges Fernstudium in Aviation Management an der britischen Buckinghamshire New University aus.

Eine Quelle der Universität bestätigte CNN, dass der Mann dort 2023 seinen Abschluss gemacht habe. Bei Ex-Arbeitgeber wegen Radikalisierung verbannt: Warum wurde der Kopilot bei Flydubai angestellt? Wie der Flydubai-Vorfall den Flugverkehr zwischen Israel und den Emiraten verändert

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