Das Verfahren wegen Kontakten zwischen Fifa und Bundesanwaltschaft wird eingestellt. Es gab keinen Putsch gegen Sepp Blatter. Die Steuerzahlenden bleiben auf hohen Kosten sitzen.
Gianni Infantino hat Grund zur Freude: Das Strafverfahren gegen ihn endet mit einer Einstellung.Jenes Schweizer Strafverfahren, das in den vergangenen Jahren international am meisten Aufsehen erregte, endet ohne Anklage oder Strafbefehl. Sondern mit einer Einstellung. Dies halten die beiden Ausserordentlichen Bundesanwälte Hans Maurer und Ulrich Weder in einer Medienmitteilung fest.
«Der Verdacht auf eine Instrumentalisierung der Bundesanwaltschaft durch die Fifa hat sich nicht erhärtet.»Die Affäre um die Geheimtreffen zwischen Fifa- und Bundesanwaltschaftspitze hatten im Sommer 2020 zum Rücktritt Laubers geführt. Infantino geriet ebenfalls unter starken Druck, konnte sich aber als Chef des Weltfussballverbands halten.
Die beiden Sonderermittler kommen nun zu einem klaren Verdikt: «Der Verdacht auf eine Instrumentalisierung der Bundesanwaltschaft durch die Fifa hat sich im Verlauf der umfassenden Untersuchung nicht erhärtet.» Weiter schreiben sie: «Der Tatverdacht wurde im Gegenteil entkräftet.
Medien, aber auch Sepp Blatter und der frühere Uefa-Präsident Michel Platini hatten sich überzeugt gezeigt, dass Treffen der Fifa- mit der Bundesanwaltschaftsspitze dazu gedient hätte, Blatter und Platini auszuschalten.
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