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Feuerwehr, Rettungsdienst und Zivilschutz feiern Eröffnung der neuen Rettungswache

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Feuerwehr, Rettungsdienst und Zivilschutz feiern Eröffnung der neuen Rettungswache
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The local fire department, rescue service, and civil protection celebrated the opening of the new rescue station in Liestal, showcasing fire-fighting manoeuvres and engaging the public. This event combined fun and seriousness, appealing to people of all ages.

Feuerwehr, Rettungsdienst und Zivilschutz feierten mit der Bevölkerung die Eröffnung der neuen Rettungswache Altmarkt in Liestal. Das Interesse war immens.

«Etwas höher, und jetzt einfach drüberlegen. Keine Hexerei, oder? » Das Feuer in der Schale ist mit der Löschdecke unverzüglich gelöscht. Der Instruktor hat den älteren Herrn optimal angeleitet.

Die Wirkung der Löschdecke löst ringsum staunende Blicke aus. Daneben spritzt ein Kind mit dem Feuerlöscher auf eine lodernde Flamme – einmal mit Wasser und einmal mit Schaum. Das Feuer ist in wenigen Sekunden gelöscht, die Kinderaugen strahlen. Diese verhältnismässig kleinen, aber eindrücklichen Löschdemonstrationen verbinden Spass und Ernsthaftigkeit.

Mit dieser Kombination punktet das Eröffnungsfest der Rettungswache Altmarkt in Liestal am Samstag bei Tausenden von Besucherinnen und Besuchern. Es ist ein Fest zum Mitmachen, Erleben und Informieren. Wie der Rundgang über das grossflächige Festgelände zeigt, ist es auch ein Fest für alle Generationen. Die beiden Oldtimer-Feuerwehrfahrzeuge mit den Jahrgängen 1948 und 1955 der Feuerwehr Liestal beeindrucken vorwiegend die älteren Semester, während das Spritzen mit dem Feuerwehrschlauch die Kleinen magisch anzieht.

In der Rettungswache am Altmarkt wurden die Stützpunkt- und Regionalfeuerwehr Liestal, der Rettungsdienst des Kantonsspitals Baselland und der Bevölkerungsschutzverband Argantia mit der Zivilschutzorganisation zusammengeführt. Am 15. November des vergangenen Jahres zügelten die Rettungsorganisationen mit einem Defilee durchs Stedtli an den neuen Standort. Der Start der neuen Rettungswache sei auch dank der langen und detaillierten Vorplanung «sehr gut» angelaufen, berichtet Feuerwehrkommandant Roger Salathe zufrieden.

Die drei Organisationen konnten bereits mehrere Einsätze ab der neuen Rettungswache erfolgreich fahren.

«Die drei Organisationen sind zu einer Art ‹Grossfamilie› zusammengewachsen. Aufgabenstellungen werden gemeinsam gelöst. Wir kannten uns aus Einsätzen, arbeiten heute jedoch auch in der Rettungswache und bei Einsätzen eng zusammen. » Wenn eine Herausforderung ansteht, seien die Wege im Büroalltag kurz, und Ansatzpunkte könnten rasch diskutiert und Lösungen aufgegleist werden, beschreibt Salathe und resümiert: «Es ist einfach genial.

»Das positive Zwischenzeugnis für die neue Rettungswache war auch am Eröffnungsfest von Vertreterinnen und Vertretern der drei Organisationen zu vernehmen.

«Wir fühlen uns hier sehr wohl. Die Nähe der verschiedenen Organisationen ist auch für uns wertvoll. Die kurzen Wege vereinfachen die Koordination», erklärt ein Mitglied der Zivilschutzorganisation Argantia. Der Stolz, der mit der neuen Rettungswache verbunden ist, war vielen anzumerken.

Das gab auch Feuerwehrkommandant Salathe zu, der sich ob des immensen Interesses aus der Bevölkerung freute. Die Schlangen vor den Übungsplätzen, dem Krankenwagen, den man besichtigen konnte, und den Essensständen wurden von Stunde zu Stunde länger. Die feierliche Eröffnung der Rettungswache wurde zu einem Volksfest. Ob das Lagezentrum, in welchem wenn nötig wichtige Entscheidungen getroffen werden, die Schlafplätze der Sanitäterinnen und Sanitäter oder die Garderoben der Feuerwehrleute – der gewährte Blick hinter die Kulissen wurde dankbar angenommen.

Nur während des Auftritts der Guggenmusik Lupo-Rueche aus Lupsingen – natürlich im Feuerwehrkostüm – standen die Festivitäten kurz still. Ausgerüstet mit Stift und Blatt Papier suchten Kinder in der Rettungswache Antworten auf die im Postenlauf gestellten Fragen. Beim Zivilschutz lernte man funken, als es galt, einen Flugzeugabsturz in Liestal zu melden. Ob die Angaben mit Ereignis, Ort und Adresse am anderen Ende korrekt angekommen waren, konnte man direkt im dritten Stockwerk kontrollieren gehen.

Am 15. November ziehen die Feuerwehr, der Rettungsdienst und d Einsatzkräfte mit einem Defilee durch das Liestaler Stedtli an den neuen Standort. Der Feuerwehr Kommandant erklärt, wie dabei die Einsatzbereitschaft gewährleistet bleibt. Ein Drittel der Offiziere geht, doch der Liestaler Stadtrat stärkt dem Kommandanten den Rücken Es brodelt weiter bei der Stützpunkt- und Regionalfeuerwehr Liestal.

Die Geschäftsprüfungskommission fordert Kostenreduktionen und eine Mediation zwischen Milizlern und dem Kommando. Auch die Stadt sieht, dass sie handeln muss. Copyright © bz Basel. Alle Rechte vorbehalten.

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