Die Gemeinde Fehraltorf ZH rechnet für 2027 mit einem Ertragsüberschuss von 1,347 Millionen Franken. Der Steuerfuss bleibt bei 111 Prozent.
Die Gemeinde Fehraltorf ZH rechnet für 2027 mit einem Ertragsüberschuss von 1,347 Millionen Franken. Der Steuerfuss bleibt bei 111 Prozent. Das Budget 2027 weist bei einem Aufwand von CHF 58'237'800.00 und einem Ertrag von CHF 59'585'300.00 einen Ertragsüberschuss von CHF 1'347'500.00 aus.
Davon sind CHF 1'142'000.00 aus der buchhalterischen Neubewertung der Gemeindeliegenschaften im Finanzvermögen. Weiter wird eine Einlage in die finanzpolitische Reserve von CHF 400'000.00 geplant. Im nächsten Jahr wird ein Ressourcenzuschuss von CHF 3'387'000.00 budgetiert. Dieser liegt gegenüber dem Budget des laufenden Jahres um CHF 369'000.00 höher.
Der Selbstfinanzierungsgrad wird gemäss Planung im Jahr 2026 78 % betragen und im Durchschnitt in den kommenden Jahren bei 80 % liegen. In der Finanzplanperiode sind Investitionen von rund CHF 29 Mio. vorgesehen. Das Nettovermögen liegt im Rahmen der Prognosegenauigkeit bei minus CHF 14.2 Mio. Die weiteren nötigen Investitionen in dieverhindern, dass die Schulden der Gemeinde rasch abgebaut werden können.
Aufgrund der Projekte des Modulbaus für die Sekundarschule, der Erweiterung der Asylunterkunft und des hohen Investitionsvolumens bei den Werken steigen die Schulden nochmals leicht an. Die Einnahmen von CHF 3'100'000.00 aus der Grundstückgewinnsteuer sind weiterhin eine wichtige Stütze im Einnahmenbereich. Dies, weil die Gemeinde diese Einnahmen zu 100 % behalten darf und es keinegibt. Die Gemeinde ist nach wie vor in den Bereichen Pflegefinanzierung, Bildung und Asylwesen stark gefordert.
Leider können der Gemeinderat und die Schulpflege hier nur zu einem kleinen Teil Einfluss auf die steigende Kostenentwicklung nehmen. Der Steuerfuss liegt mit 111 % im Mittelfeld der Zürcher Gemeinden. Die finanzielle Situation in den Bereichen EW und Abfall ist sehr erfreulich. Wegen der hohen Investitionstätigkeit im Bereich der Wasserversorgung ist eine Gebührenerhöhung für das Jahr 2027 eingeplant.
Weil die Beiträge an die Kläranlage Fehraltorf- steigen, muss auch in diesem Bereich eine Gebührenanpassung geprüft werden. Der Gemeinderat verabschiedet das Budget zuhanden der nächsten Gemeindeversammlung und beantragt einen unveränderten Steuerfuss von 111 %.
Switzerland Neuesten Nachrichten, Switzerland Schlagzeilen
Similar News: Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.
Kanton Glarus rechnet 2027 mit 2,6 Millionen Franken VerlustDer Kanton Glarus hat für 2027 einen Verlust von 2,6 Millionen Franken budgetiert. Die Finanzlage des Kantons bleibt somit angespannt und könnte sich weiter verschärfen, wie die Regierung am Mittwoch mitteilte.
Weiterlesen »
Strassenbauprojekt in Zürich-Riesbach: Kosten steigen um 10 Millionen auf 23,3 Millionen FrankenDer Stadtrat bewilligte die Mehrkosten – doch der Gemeinderat muss beim Kreiselprojekt noch mitreden.
Weiterlesen »
Kanton Jura erwartet 2027 ein Defizit von 1,7 Millionen FrankenFür das Jahr 2027 rechnet der Kanton Jura mit einem Minus von 1,7 Millionen Franken. Man wolle trotz anspruchsvoller Bedingungen die Finanzen im Griff behalten und in die Zukunft des Jura investieren, sagte Finanzministerin Rosalie Beuret Siess (SP) am Donnerstag.
Weiterlesen »
Opfikon legt Budget 2027 mit Überschuss und hohem Investitionsvolumen vorDer Stadtrat Opfikon plant für 2027 einen Ertragsüberschuss von 4,6 Millionen Franken bei einem Steuerfuss von 94 Prozent. Trotz hoher Aufwandsteigerungen in Schule, Pflege und Sozialamt werden mittelfristig Überschüsse erwartet, während das Investitionsvolumen bei 65,8 Millionen Franken liegt, darunter ein Darlehen von 40 Millionen Franken für das Wärme- und Kälteprojekt.
Weiterlesen »
