Im Zürcher Derby unterlagen die FCZ Frauen dem Grasshopper Club mit 0:5. GC startete mit einem Torfestival in den Startminuten und sicherte sich damit vorerst die Tabellenführung in der Women's Super League. Für die FCZ war nur das späte Tor von Janina Egli ein Trostpflaster, während GC-Coach Alessandro Mangiarratti das Spiel vom Seitenrand aus leitete.
Als einziges ungeschlagenes Team gingen die FCZ Frauen ins Zürcher Derby gegen GC. Vom Stadtrivalen wurden sie vor 1500 Fans im Letzigrund in den Startminuten aber regelrecht überfahren.
Im Vierminutentakt schlug es hinter der bedauernswerten Torfrau Riana Gmür ein, nach 12 Minuten lag GC folgerichtig schon mit drei Längen in Front. Zunächst konnte Gmür einen harten Schuss von Paige Bailey-Gayle nicht festhalten, Kayla McKenna schob den Abpraller zum 1:0 ein. Bailey-Gayle stand mit einem Ballgewinn und dem Pass auf Ella Ljustina auch am Ursprung des 2:0. Und nur wenig später erhöhte Marta Cazalla per Penalty auf 3:0.
Voss-Tecklenburg schaut von der Tribüne aus zu FCZ-Captain Naomi Mégroz versammelte ihre Teamkolleginnen zur Krisensitzung auf dem Platz. Auf der Tribüne schaute Martina Voss-Tecklenburg sorgenvoll drein. Die Deutsche, die erst am Donnerstag ihren neuen Trainerjob angetreten hatte, liess für das Derby noch einmal Interimscoach Alessandro Mangiarratti den Vortritt an der Seitenlinie. Dieser sah, wie sich sein Team weiter schwertat.
In der 35. Minute schlug wieder die jamaikanische GC-Doppelspitze zu: Nach einem Steilpass von Qendresa Krasniqi legte Bailey-Gayle uneigennützig quer auf McKenna, die mit ihrem sechsten Saisontreffer das 4:0 markierte. Eglis Traumtor als FCZ-Trostpflaster Nach der Pause zeigte sich die 30-Jährige dann gnädiger: Das 5:0 und den persönlichen Hattrick hatte McKenna in der 49. und 53. Minute zweimal auf dem Fuss.
Gmür war aber zur Stelle und konnte ihr Können an diesem Abend doch noch unter Beweis stellen. In der Folge büsste die Partie an Fahrt ein. Bis Janina Egli 10 Minuten vor Schluss gegen ihre ehemaligen Farben mit einem traumhaften Schuss von der Strafraumgrenze noch für Resultatkosmetik sorgte. Mit dem Vollerfolg überholt GC den FCZ und übernimmt zumindest bis Sonntag die Tabellenführung in der Women's Super League.
Dann könnte Servette Chênois mit einem Sieg in St. Gallen wieder vorbeiziehen. So geht's weiter Für GC steht in zwei Wochen bereits der nächste Kracher an. Das Auswärtsduell mit YB am 17. Oktober sehen Sie ebenfalls live bei SRF. Die FCZ Frauen empfangen tags davor St. Gallen. Women's Super League
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