FC Luzern und FC Lugano liefern sich am Samstag ein spannendes Duell in der Super League. Beide Teams liegen punktgleich hinter dem Tabellenführer FC Basel und kämpfen um die vorderen Plätze. Trainer Mario Frick erwartet ein ausgeglichenes Spiel und stellt besonders auf Renato Steffen und Mattia Zanotti, die für Lugano eine Gefahr darstellen.
FC Luzern tritt am Samstag (18 Uhr) als Zweiter beim punktgleichen Dritten FC Lugano an. Für die Mannschaft von Mario Frick ist die Ausgangslage ähnlich wie vor zehn Tagen vor dem Spiel in Basel, das gegen den Leader unglücklich 1:2 verloren ging. Begegnung zwischen Lugano und Luzern: Vielleicht kehren Renato Steffen (rechts) und Nicky Beloko am Samstag auf den Rasen zurück.
Nur je einen Punkt Rückstand auf den Tabellenersten Basel haben Luzern und Lugano vor ihrem Direktduell im Umbaustadion Cornaredo. Mario Frick mag es nicht, «wenn man dabei explizit von einem Spitzenspiel redet». Der Coach der Innerschweizer erklärt: «Begegnen sich Teams aus den ersten acht Plätzen, dann sind das alles Spitzenkämpfe. So extrem ausgeglichen ist die Super League in dieser Saison.» Allerdings gibt es bei aller Ausgeglichenheit einen Unterschied zum Rest der Liga: Der FC Luzern hat sich seit Beginn der zweiten Saisonhälfte oben neben den Topteams FC Basel und FC Lugano festgebissen. Er holte wie der FCB zehn Zähler in den ersten fünf Spielen im neuen Jahr. Die Konstanz des FCL aus der Zentralschweiz ist beeindruckend, während der FCL aus dem Tessin etwas nachliess und in derselben Phase lediglich acht Punkte sammelte.Grund für den Mini-Einbruch des selbst ernannten Meisterschaftsanwärters könnte mit den Absenzen von Renato Steffen in den letzten vier Spielen zusammenhängen. Der Ex-Bundesliga-Profi ist nach überstandener Adduktorenverletzung zurück im Lugano-Training. Für Frick ist deshalb klar: «Ich erwarte Steffen gegen uns im Einsatz.» Gegen Luzern absolvierte Steffen in dieser Saison beide Partien: Sowohl bei der 2:3-Heimniederlage im August wie beim 4:1-Auswärtssieg im Dezember machte der 41-fache Schweizer Nationalspieler eine gute Figur. Frick betont: «Wir müssen Steffen in den Griff bekommen, er ist Luganos Unterschiedsspieler.» Ebenso imponiert ihm der 22-jährige Ex-Inter-Mann Mattia Zanotti, der für den Luzern-Coach ein erstklassiger Rechtsverteidiger ist. Der Italiener ist gemäss den Lugano-Verantwortlichen jedoch krank und fällt für die Partie vom Samstag aus. Die Luzerner dürfen die Mannschaft von Mattia Croci-Torti auf keinen Fall mehr so gewähren lassen wie beim letzten Aufeinandertreffen. Anto Grgic, Steffen und Zanotti waren eine Klasse besser als die Gastgeber in der Swisspor-Arena. Daheim 1:4 zu verlieren, tat weh.Zehn Tage nach der unglücklichen 1:2-Niederlage in Basel ist jetzt die Ausgangslage für die Blau-Weissen in Lugano ähnlich. Sie haben gegen einen Tabellennachbar erneut die Chance zu beweisen, dass sie in die Top 3 gehören. Ex-FCL-Trainer Fabio Celestini glaubt daran: Nach dem knappen Basler Heimsieg zeigte sich der FCB-Coach sehr positiv angetan von den Gästen, so meinte er: «Spielen die Luzerner weiter mit dieser Energie und Überzeugung, bleiben sie bis am Schluss oben mit dabei.» Celestinis erster Anwärter auf den Meistertitel ist Lugano, «denn das Team von Mattia Croci-Torti hält weiterhin europäisch mit und das Kader ist sehr gut». Beim FC Luzern hofft man, dass Nicky Beloko (seit Oktober mit einer Kreuzbandblessur ausgefallen) vielleicht im Cornaredo sein Comeback gibt. Bung Meng Freimann fehlt wohl angeschlagen wie der verletzte Tyron Owusu (Muskelfaserriss). Andrejs Ciganiks ist dafür nach einem erfolgreichen Rekurs wieder spielberechtigt
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