Fast 2000 Festnahmen nach Gewalt bei Schulprotesten in Frankreich

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Fast 2000 Festnahmen nach Gewalt bei Schulprotesten in Frankreich
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Bei den seit Tagen andauernden Protesten von Schülerinnen und Schülern in Frankreich wurden 1'949 Menschen festgenommen. Die Demonstranten fordern mehr Geld für die Bildung und kritisieren marode Schulgebäude, überfüllte Klassen sowie Lehrermangel. Bei Ausschreitungen wurden nach Angaben des Innenministeriums 305 Polizistinnen, Polizisten und Gendarmen verletzt. Zudem wurden Schülerinnen, Schüler sowie Beschäftigte im Bildungswesen verletzt und Fahrzeuge sowie Gebäude beschädigt. Wegen der Proteste bleiben rund 400 Schulen geschlossen und der öffentliche Nahverkehr ist in mehreren Städten eingeschränkt. Die Regierung hat eine Krisensitzung einberufen und setzt auf einen Dialog mit den protestierenden Gymnasiastinnen und Gymnasiasten.

Fast 2000 Festnahmen – Regierung beruft Krisensitzung ein Schülerinnen und Schüler protestieren seit Tagen gegen marode Schulen, überfüllte Klassen und Lehrermangel. Die Gewalt eskaliert, über 300 Polizisten wurden verletzt, 400 Schulen bleiben geschlossen.305 Polizistinnen und Polizisten sowie Gendarmen wurden bei den Ausschreitungen verletzt.

In Marseille wurde ein Feuerwehrauto angezündet, der öffentliche Nahverkehr in mehreren Städten eingeschränkt. Bildungsminister Geffray setzt auf Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern der Gymnasiastinnen und Gymnasiasten. Bei ausartenden Schulprotesten in Frankreich sind 1’949 Menschen festgenommen worden. Den meisten werde Gewalt – etwa gegen Einsatzkräfte – vorgeworfen, hiess es aus dem Innenministerium. 305 Polizisten und Gendarmen wurden demnach verletzt.

Am Freitag sollen wegen des Protests gut 400 Schulen geschlossen bleiben und nur Fernunterricht anbieten, sagte Bildungsminister Édouard Geffray. Ihm zufolge wurden seit Beginn der Proteste 170 Schüler und 65 Menschen aus dem Bildungswesen verletzt.demonstrieren Schülerinnen und Schüler für mehr Geld. Sie beklagen marode Schulgebäude, überfüllte Schulklassen und zu wenig Lehrkräfte. Teils bezog sich der Ärger an Gymnasien auch auf die Plattform, über die Zulassungen für Universitäten erfolgen.

Während etliche Schüler friedlich demonstrieren, gab es auch immer wieder Ausschreitungen. Mülltonnen rannten, Einsatzkräfte wurden angegriffen und Schulgebäude beschädigt. In mehreren Städten wurde der öffentliche Nahverkehr wegen der Proteste eingeschränkt. In Marseille wurde ein Feuerwehrauto in Brand gesetzt.

Das Innenministerium beklagte, die Lage habe nichts mehr mit dem legitimen Äussern von Forderungen zu tun. Vielmehr erfülle sie alle Eigenschaften von städtischer Unruhe. Dass die Proteste nun bereits seit Tagen nicht abreissen und sich auf Universitäten ausbreiteten, setzt Frankreichs Regierung unter Druck. Premierminister Sébastien Lecornu berief eine Krisensitzung zur Lage an den Gymnasien ein.

Medienberichten zufolge wurden die Ministerinnen und Minister gebeten, geplante Reisen abzusagen. Bildungsminister Geffray rief im Sender France 2 zur Ruhe auf und kündigte Gespräche mit Vertretern der Gymnasiasten an. Deren Forderungen müssten gehört werden. Der einzige Weg sei der Dialog.

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